Verabschiedungen zum Schuljahresende

Mit dem Ende des Schuljahres hieß es am Gymnasium „Am Lindenberg“ gleich von drei geschätzten Kolleginnen Abschied zu nehmen. Die stellvertretende Schulleiterin Marina Wiesner sowie Andrea Kuß wurden in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Außerdem verlässt Anja Kiesewetter das Gymnasium auf eigenen Wunsch und wechselt an eine Schule in Wohnortnähe.

Zur feierlichen Verabschiedung kamen neben dem Kollegium und Frau Zebe vom Staatlichen Schulamt Westthüringen auch zahlreiche ehemalige Kolleginnen und Kollegen. Unter den Gästen waren der ehemalige Schulleiter Dr. Kuchorz sowie sein damaliger Stellvertreter Herr Sommer.

Marina Wiesner – mehr als drei Jahrzehnte für das Gymnasium „Am Lindenberg“

Den Auftakt der Verabschiedungen bildete eine besonders bewegende Überraschung für Marina Wiesner. Noch vor der offiziellen Feierstunde versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft auf dem Schulhof, um sich von ihrer stellvertretenden Schulleiterin zu verabschieden. Musikalische Beiträge, Blumen, persönliche Worte und kleine Ansprachen sorgten für einen sehr emotionalen Moment und machten deutlich, wie groß die Wertschätzung für sie innerhalb der Schulgemeinschaft ist.

Nach mehr als vier Jahrzehnten im Schuldienst – davon über 30 Jahre Am Lindenberg – endet eine berufliche Laufbahn, die von großem Engagement, Gestaltungswillen und der Freude an der pädagogischen Arbeit geprägt war.

Geboren und aufgewachsen in Rathenow an der Havel, erfüllte sich Marina Wiesner bereits in der DDR ihren Wunsch, Lehrerin zu werden. Nach dem Studium der Pädagogik unterrichtete sie zunächst an einer Polytechnischen Oberschule in ihrer Heimatstadt. Sie zog später nach Thüringen – eine Entscheidung, die ihren weiteren beruflichen Weg entscheidend prägen sollte.

Nach der Wiedervereinigung übernahm sie bereits im Alter von 29 Jahren die Leitung der Regelschule in Altenfeld. Die Zeit des gesellschaftlichen und schulischen Umbruchs brachte zahlreiche Veränderungen mit sich: Schulstrukturen mussten neu aufgebaut, Konzepte entwickelt und viele Entscheidungen erstmals getroffen werden. Marina Wiesner nutzte diese Phase, um Schule aktiv mitzugestalten und neue Ideen einzubringen.

Eine besondere Herausforderung ergab sich Anfang der 1990er-Jahre während des Erweiterungsbaus des Gymnasiums „Am Lindenberg“. Auf ihre Initiative hin wurde in Altenfeld eine Außenstelle des Gymnasiums eingerichtet, die sie über mehrere Jahre leitete. So konnte der Unterricht für zahlreiche Schülerinnen und Schüler unter guten Bedingungen fortgeführt werden, bis das Schulgebäude in Ilmenau wieder vollständig genutzt werden konnte.

Seit 1995 gehörte Marina Wiesner zum Kollegium des Gymnasiums „Am Lindenberg“. Als Lehrerin für Deutsch und Religion begeisterte sie Generationen von Schülerinnen und Schülern für ihre Fächer. Sie engagierte sie sich weit über den Unterricht hinaus in der Lehrerfortbildung und der Schulentwicklung. Sie wirkte unter anderem an Programmen zur Unterrichtsentwicklung mit und beteiligte sich an der Ausbildung von Lehrkräften und Führungskräften. Auch die Einführung des Seminarfachs am Gymnasium „Am Lindenberg“, das als Pilotschule an diesem Projekt beteiligt war, begleitete sie engagiert.

Im Jahr 2020 übernahm Marina Wiesner die Aufgabe der stellvertretenden Schulleiterin. Mit ihrer langjährigen Erfahrung, ihrer Verlässlichkeit und ihrem offenen Ohr für Kollegium, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern war sie eine geschätzte Ansprechpartnerin und prägte das Schulleben nachhaltig.

Nun kehrt sie in ihre Heimat Rathenow zurück – zurück an die Havel und damit auch an das Wasser, das sie während ihrer Jahre in Thüringen oft vermisst hat.

Andrea Kuß – engagierte Lehrerin und verlässliche Ansprechpartnerin

Nach 43 Jahren im Schuldienst verabschiedet sich auch Andrea Kuß in den Ruhestand. Vor ihrer Tätigkeit am Gymnasium „Am Lindenberg“ unterrichtete sie an der Goetheschule in Ilmenau. An unserer Schule war sie viele Jahre als Lehrerin für die Fächer Deutsch und Französisch tätig.

Neben ihrer Unterrichtsarbeit übernahm sie als Beratungslehrerin zahlreiche wichtige Aufgaben für die Schulgemeinschaft. Sie begleitete Schülerinnen und Schüler bei der Berufs- und Studienorientierung, koordinierte Förderpläne und war Ansprechpartnerin in der Zusammenarbeit mit Schulpsychologen sowie dem Mobilen Sozialpädagogischen Dienst. Mit ihrer Erfahrung, ihrer Ruhe und ihrer Hilfsbereitschaft war sie für viele Schülerinnen und Schüler, Eltern und Kolleginnen und Kollegen eine wichtige Anlaufstelle.

Besonders gern erinnert sich Andrea Kuß an die vielen Gespräche in der Kaffeestube, an den Wandel des Kollegiums über die Jahre und an die spannende Zeit der ersten Laptopklassen am Lindenberg-Gymnasium. Für die Unterstützung durch das Kollegium und die Schulleitung, die stets ein offenes Ohr für ihre Anliegen hatte, zeigte sie sich zum Abschied sehr dankbar. Ihren Kolleginnen und Kollegen wünscht sie für die Zukunft vor allem Gesundheit, viel Kraft und die notwendige Portion Gelassenheit.

Anja Kiesewetter – neue Wege in Wohnortnähe

Auch Anja Kiesewetter verabschiedet sich vom Gymnasium „Am Lindenberg“. Sie wechselt auf eigenen Wunsch an eine Schule in Wohnortnähe.

Während ihrer Zeit an unserer Schule unterrichtete sie vor allem Wirtschaft und Recht, darüber hinaus Biologie sowie MNT. Mit großem Engagement betreute sie außerdem das Schulaquarium.

Wir danken Anja Kiesewetter herzlich für die engagierte Arbeit und wünschen ihr an ihrer neuen Schule einen guten Start, viel Freude an neuen Aufgaben und alles Gute für die Zukunft.

Dank und gute Wünsche

Mit dem Abschied von Marina Wiesner, Andrea Kuß und Anja Kiesewetter verliert das Gymnasium „Am Lindenberg“ drei Kolleginnen, die das Schulleben auf ganz unterschiedliche Weise geprägt haben. Sie alle haben sich mit großem Engagement für unsere Schülerinnen und Schüler und für die Weiterentwicklung unserer Schule eingesetzt.

Die gesamte Schulgemeinschaft bedankt sich herzlich für die geleistete Arbeit und wünscht Marina Wiesner, Andrea Kuß und Anja Kiesewetter Gesundheit, Glück, viele schöne Erlebnisse und alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Frau Sibylle Eger-Pfützner
Fachlehrerin für Kunsterziehung, Russisch, DG und MBI
Verantwortliche für Öffentlichkeitarbeit
Fachkonferenzleiterin Kunsterziehung und DG
Landesbeauftragte des Europäischen Wettbewerbs Thüringen
sibylle.eger-pfuetzner@schule.thueringen.de

Projekttage am Gymnasium „Am Lindenberg“

Projekt: Sitting in the Sun – Bau einer Sitzinsel mit Pflanzenkübeln auf dem Schulhof  des Gymnasiums „Am Lindenberg“

Projekttage 29.06. – 01.07.26

Wo einst ein Sandkasten stand, soll nun eine Sitzinsel für SchülerInnen und LehrerInnen entstehen.

Dies geschah unter der Leitung von Frau Uhlworm, Frau Eilers und Johannes Pforr von Pur(r)holz aus Oehrenstock in der Projektwoche vom 29.06 – 01.07.2026.

Montag 29.06.: Der Tag beginnt mit der Anlieferung der Bretter durch Johannes. Zuerst wurden die Bretter mit Schleifpapier geschliffen, sodass keine Verletzungsgefahr durch Splitter mehr bestand. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf: die erste schliff die restlichen Bretter und die zweite begann mit dem Zusammenbau der ersten Pflanzkübel.

Dafür brachte die SchülerInnen ihr eigenes Werkzeug mit. 

(Vielen Dank an alle Eltern, die das unterstützt haben.)

Sobald die erste Gruppe fertig mit Schleifen fertig war, begannen sie mit dem Streichen der ersten Bretter.Dabei musste man vorsichtig streichen, um Farbspritzer zu vermeiden, da sich diese schlecht aus der Kleidung entfernen lässt.

Dienstag 30.06.: Los ging es mit dem Streichen der restlichen Bretter und Pflanzenkübel.

Zwischendurch ging ein Teil der Projektgruppe mit Frau Uhlworm einem wichtigen Zwischenprojekt nach: ein überlebenswichtiger Ausflug zum Netto, um die Motivation der Baumannschaft hoch zu halten. Währenddessen begann die andere Gruppe schon damit, die Sitzinsel zusammenzubauen. Anschließend folgte eine gemeinsame Essenspause.

Nach der Pause waren die Bänke schon fast vollständig zusammengebaut.

Außerdem wurden die letzten Kübel gestrichen.

Den letzten Tag starteten wir mit Regen – trotzdem waren wir voll motiviert und alle packten mit an! Zur Fertigstellung des Bauprojekts fehlten nur noch wenige Handgriffe. Bevor wir aber mit Pflanzen beginnen konnten, mussten die Kübel noch mit Folie getackert und mit Granulat und Erde befüllt werden. Dann konnten endlich die Pflanzen eingesetzt werden.

– Vielen Dank an alle Beteiligten. Es war uns allen eine große Freude! – 

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein (Link: Förderverin / Link: Beitrittformular –> jede Spende kommt den Schülern zu Gute!), der unser Bauprojekt mit 1000€ finanziert hat und den SchülerInnen der Projektgruppe, die durch einen Kuchenbasar die Projektkasse ebenfalls gut gefüllt haben.

Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei Johannes Pforr und Ulrike Behr von Pur(r)holz aus Oehrenstock, die uns von der Planung bis zur Umsetzung tatkräftig begleitet und persönlich vor Ort zwei Tage lang unterstützt haben.

DANKE!

Projekt: Sitting in the Sun – Bau einer Sitzinsel mit Pflanzenkübeln auf dem Schulhof  des Gymnasiums „Am Lindenberg“

Projekttage 29.06. – 01.07.26

Wo einst ein Sandkasten stand, soll nun eine Sitzinsel für SchülerInnen und LehrerInnen entstehen.

Dies geschah unter der Leitung von Frau Uhlworm, Frau Eilers und Johannes Pforr von Pur(r)holz aus Oehrenstock in der Projektwoche vom 29.06 – 01.07.2026.

Montag 29.06.: Der Tag beginnt mit der Anlieferung der Bretter durch Johannes. Zuerst wurden die Bretter mit Schleifpapier geschliffen, sodass keine Verletzungsgefahr durch Splitter mehr bestand. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf: die erste schliff die restlichen Bretter und die zweite begann mit dem Zusammenbau der ersten Pflanzkübel.

Dafür brachte die SchülerInnen ihr eigenes Werkzeug mit. 

(Vielen Dank an alle Eltern, die das unterstützt haben.)

Sobald die erste Gruppe fertig mit Schleifen fertig war, begannen sie mit dem Streichen der ersten Bretter.Dabei musste man vorsichtig streichen, um Farbspritzer zu vermeiden, da sich diese schlecht aus der Kleidung entfernen lässt.

Dienstag 30.06.: Los ging es mit dem Streichen der restlichen Bretter und Pflanzenkübel.

Zwischendurch ging ein Teil der Projektgruppe mit Frau Uhlworm einem wichtigen Zwischenprojekt nach: ein überlebenswichtiger Ausflug zum Netto, um die Motivation der Baumannschaft hoch zu halten. Währenddessen begann die andere Gruppe schon damit, die Sitzinsel zusammenzubauen. Anschließend folgte eine gemeinsame Essenspause.

Nach der Pause waren die Bänke schon fast vollständig zusammengebaut.

Außerdem wurden die letzten Kübel gestrichen.

Den letzten Tag starteten wir mit Regen – trotzdem waren wir voll motiviert und alle packten mit an! Zur Fertigstellung des Bauprojekts fehlten nur noch wenige Handgriffe. Bevor wir aber mit Pflanzen beginnen konnten, mussten die Kübel noch mit Folie getackert und mit Granulat und Erde befüllt werden. Dann konnten endlich die Pflanzen eingesetzt werden.

– Vielen Dank an alle Beteiligten. Es war uns allen eine große Freude! – 

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein (Link: Förderverin / Link: Beitrittformular –> jede Spende kommt den Schülern zu Gute!), der unser Bauprojekt mit 1000€ finanziert hat und den SchülerInnen der Projektgruppe, die durch einen Kuchenbasar die Projektkasse ebenfalls gut gefüllt haben.

Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei Johannes Pforr und Ulrike Behr von Pur(r)holz aus Oehrenstock, die uns von der Planung bis zur Umsetzung tatkräftig begleitet und persönlich vor Ort zwei Tage lang unterstützt haben.

DANKE!

„Really Lost Place“ – Fotoprojekt des 11. Jahrgangs des Staatlichen Gymnasiums „Am Lindenberg“ Ilmenau

Mit der Vernissage der Ausstellung „Really Lost Place“ präsentierten die Schülerinnen und Schüler des 11er Jahrgangs des Staatlichen Gymnasiums „Am Lindenberg“ Ilmenau die Ergebnisse eines außergewöhnlichen Kunstprojektes, das weit über den regulären Unterricht hinausging.

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Dozenten Robert Wiedemann von der Kulturfabrik der Arens-Stiftung Langewiesen. Gefördert wurde es durch die Landes-vereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e. V. im Rahmen des Programms „Kunstgeld“, das die Zusammenarbeit von Schulen mit Kunst- und Kulturschaffenden der Region unterstützt.

Im Mittelpunkt stand ein Ort mit besonderer Geschichte: das ehemalige Henneberg-Porzellanwerk im Ilm-Werk. Über Jahrzehnte prägte die traditionsreiche Porzellanproduktion die Region. Heute befindet sich das weitläufige Areal im Wandel. Im Rahmen des Projektes „95“ entstehen hier schrittweise neue Räume für Gewerbe, Start-ups, Kultur, Sport und Freizeit. Das Gelände steht somit gleichermaßen für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Schülerinnen und Schüler erkundeten ausschließlich diesen „Lost Place“ und hielten ihre Eindrücke fotografisch fest. Entstanden sind eindrucksvolle Arbeiten zu Themen wie Wand- und Oberflächenstrukturen, Treppenhäusern, ehemaligen Büros, Bildwänden, Stühlen, Scherben, Gardinen, Maschinen, Öfen und Formen. Das scheinbar unerschöpfliche Motivrepertoire eröffnete vielfältige künstlerische Perspektiven.

Die Ausstellung fragt nach der Ästhetik der Vergänglichkeit: Was geschieht mit einem Ort, wenn der Mensch ihn verlässt? Welche Spuren hinterlässt die Zeit? Gleichzeitig stellt sie die Frage, ob es sich überhaupt noch um einen „wirklich verlorenen Ort“ handelt, oder ob hier bereits ein zukunftsträchtiger Standort entsteht. Die Fotografien würdigen die Geschichte des Gebäudes und machen sein bedeutendes industrielles Erbe sichtbar.

Die erste Ausstellung und Vernissage finden in den Räumen der Firma ISLE Steuerungs-technik und Leistungselektronik GmbH.  in Ilmenau statt. Seit mehr als zwanzig Jahren besteht zwischen dem Fachbereich Kunst des Gymnasiums und dem Unternehmen eine enge Kooperation mit zwei wechselnden Ausstellungen pro Jahr. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dadurch nicht nur Einblicke in Forschung und Technik, sondern präsentieren ihre Arbeiten zugleich an einem wichtigen Veranstaltungsort der „Langen Nacht der Wissenschaften“ der TU Ilmenau.

Zur Vernissage am 20. Juni konnten zahlreiche Gäste begrüßt werden. Die Ausstellung wurde von Herrn Reimann, Geschäftsführer der Firma ISLE, eröffnet. Robert Wiedemann würdigte in seinem Beitrag die herausragende Zusammenarbeit mit dem Jahrgang und die hohe Qualität der entstandenen Arbeiten. Auch Frau Sommermeyer, Kulturagentin der Schule, nahm persönlich an der Veranstaltung teil.

Musikalisch wurde die Vernissage von Estell Wischnewski am Cello begleitet. Im Namen der Schülerschaft sprach Leon Hellmann einige reflektierende Worte. Unter den Gästen befanden sich neben zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firma ISLE, darunter Frau Potje als wichtiges Bindeglied zwischen Schule und Unternehmen, auch ehemalige Beschäftigte des Porzellanwerks. Besonders erfreulich war die Anwesenheit von Frau Kuchorz, einer ehemaligen Porzellinerin, sowie von Herrn Hubert, dem Gründer der damaligen Porzellanzeitung, der die fotografische Dokumentation der Vernissage übernahm.

Das Projekt wurde vom gesamten Fachbereich Kunst des Gymnasiums begleitet. Die betreuenden Lehrkräfte Frau Eger-Pfützner, Frau Brüstel, Frau Kleber und Frau Wischnewski. Die ehemalige Kollegin Frau Macholdt sowie weitere Lehrer besuchten die Vernissage.

Für die Schülerinnen und Schüler stellte „Really Lost Place“ eine wertvolle Erfahrung dar, die weit über den Kunstunterricht hinausreichte: Sie setzten sich mit regionaler Geschichte auseinander, entwickelten ihre fotografischen Fähigkeiten weiter und lernten, einen Ort zwischen Verfall und Aufbruch mit künstlerischem Blick neu zu entdecken.

Im Dezember 2026 wird die Ausstellung in die Kulturfabrik nach Langewiesen umziehen.

Sibylle Eger-Pfützner

Fachlehrerin für Kunsterziehung, Russisch, DG und MBI
Fachleiterin Fachschaft Kunst, Projektkoordination
Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit

Der Auszug der Ehemaligen

Die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten des Staatlichen Gymnasiums „Am Lindenberg“ wurden in einem würdigen Rahmen am 19.06.2026 in der Festhalle Ilmenau geehrt.

Nach dem Einzug der Teilnehmenden und musikalischen Beiträgen des Kinderchors unter Leitung von Annamaria Weiß sowie des ABBI-Chors hielt die Schulleiterin Frau Knoll die Abiturrede. Im Anschluss stand die Zeugnisübergabe im Mittelpunkt, durchgeführt vom Oberstufenleiter Herrn Peter Haack.

Danach erfolgte die Würdigung besonderer Leistungen: Einmal wurde die Note 1.0 erreicht.

Zwei Schüler erhielten eine Auszeichnung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für herausragende Leistungen im Fach Physik. 

Im Fach Kunst wurden zwei Auszeichnungen vom Verein „Freunde und Förderer des Staatlichen Gymnasiums Am Lindenberg Ilmenau“ für die erfolgreiche Teilnahme am Europäischen Wettbewerb verliehen. 

Das Europateam würdigte zudem das Engagement zweier Schülerinnen und Schüler für ihre Beteiligung am Schüleraustausch.

Ein weiterer Moment war die Verabschiedung des Schulelternsprechers Herrn Weigel, der sich über mehrere Jahre mit großem Einsatz für die Schulgemeinschaft engagiert hat. Den feierlichen Abschluss bildeten die Beiträge des ABBI Chores, die Rede der Schülervertretung und der gemeinsame Auszug.

Zum anschließenden Abiball wurde Frau Wiesner herzlich vom Abiturjahrgang verabschiedet und zum Eintritt in den Ruhestand entsprechend gewürdigt. Nach einer kurzen Reflexion der Schuljahre verabschiedeten sich die drei ehemaligen von ihrem Stammkursleiter Herrn Fröhlich sowie von den Stammkursleiterinnen Frau Eger-Pfützner und Frau Hess.

Mit Walzer und Tanzprogramm sowie anschließender Party klang der Abend aus. 60 Schüler und Schülerinnen zählen nun zu den Ehemaligen der Schule.

Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich und wünschen ihnen für ihren weiteren Lebensweg alles Gute!

Sibylle Eger-Pfützner
Fachlehrerin für Kunsterziehung, Russisch, DG und MBI
Verantwortliche für Öffentlichkeitarbeit

U16-Mix-Team gewinnt Leichtathletik-Schulamtsfinale und qualifiziert sich für das Landesfinale

Unser U16-Mix-Team hat beim Schulamtsfinale Leichtathletik in Arnstadt den Gesamtsieg errungen und sich damit für das Landesfinale qualifiziert. Die sechs Mädchen und Jungen der Klassenstufen 8 und 9 lagen nach einer erfolgreichen Staffel sowie starken Leistungen im Sprint, Ballweitwurf und Weitsprung zunächst auf Platz zwei – mit nur geringem Rückstand auf die führende Mannschaft. Durch einen Doppelsieg im Hochsprung bei den Mädchen und Jungen sowie ein erfolgreiches Kugelstoßen kämpfte sich unser Team an die Spitze und sorgte für ein echtes Herzschlagfinale im 800-Meter-Lauf. Trotz einer Verletzung und damit nur drei statt vier gestarteten Läuferinnen und Läufern gelang es, mit großem Einsatz und der tollen Unterstützung des gesamten Teams den Gesamtsieg für unsere Schule nach Ilmenau zu holen. Nun freuen sich alle auf einen tollen Landesfinalwettkampf am 16. Juni in Ohrdruf. Ein herzlicher Dank gilt außerdem den mitgereisten Helferinnen und Helfern aus der Jahrgangsstufe 10.

Zwischen Kunst und Natur: Erasmus-Projektfahrt nach Salò

Im Rahmen des Erasmus-Programms reiste ein Projektkurs der Jahrgangsstufe 9 des Gymnasiums am Lindenberg Ilmenau an den Gardasee. Die Fahrt ist Teil des europäischen Schulprofils des Gymnasiums am Lindenberg, das als Europaschule internationale Begegnungen und den interkulturellen Austausch fördert. Ziel der Exkursion nach Salò und Umgebung war es, die Fächer Kunst und Biologie praxisnah miteinander zu verknüpfen und gleichzeitig die langjährige Partnerschaft mit der italienischen Partnerschule zu pflegen.

Während im biologischen Teil die mediterrane Flora im Mittelpunkt stand, widmete sich der künstlerische Bereich dem Zeichnen von Kunst und Architektur. Auf diese Weise konnten fachliche Inhalte unmittelbar vor Ort erforscht, beobachtet und praktisch umgesetzt werden.

Ein wichtiger Bestandteil der Projektfahrt waren die Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern des Liceo Enrico Fermi in Salò. Die Schulpartnerschaft zwischen beiden Einrichtungen besteht seit mehr als 20 Jahren und leistet einen wertvollen Beitrag zur europäischen Verständigung sowie zum kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Italien.

Das abwechslungsreiche Programm begann nach der Anreise am Sonntag mit dem Besuch der Partnerschule und einer Erkundung der Stadt Salò am Montag. In den folgenden Tagen standen kulturelle, naturwissenschaftliche und historische Exkursionen auf dem Programm. Besucht wurden unter anderem das Papiermuseum in Maderno, die Ruinen von Sirmione sowie die Städte Brescia und Verona. Ein besonderer Schwerpunkt auf dem Thema „Pflanzen an Mauern“ mit biologischer Aufarbeitung und künstlerischer Umsetzung. Ein gemeinsamer Pizza-Abend am Gardasee bildete den Abschluss der gemeinsamen Woche, bevor am Freitag die Heimreise angetreten wurde.

Eine Teilnehmerin fasst die Eindrücke der Fahrt wie folgt zusammen:

„Die Fahrt war eine unverhofft schöne Zeit. Das sonnige Wetter, die wunderschöne Landschaft und die lockeren Nachmittage am Wasser haben uns als Projektgruppe zusammengeschweißt. Vor allem das Flair und die gemeinsame Freizeit in Verona waren das absolute Highlight der Woche.“

Die Zusammenarbeit mit der Partnerschule wird auch künftig fortgeführt. Für das kommende Schuljahr ist ein Gegenbesuch der italienischen Schülerinnen und Schüler in Ilmenau geplant. Darüber hinaus soll ein Austausch in Gastfamilien die persönlichen Begegnungen weiter vertiefen und die langjährige Partnerschaft stärken.

Der Projektkurs sowie die betreuenden Lehrerinnen Frau Uhlworm und Frau Eger-Pfützner bedanken sich herzlich für die freundliche Aufnahme, die vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten und die große Gastfreundschaft der italienischen Schülerinnen und Schüler sowie des Kollegiums des Liceo Enrico Fermi. Ein besonderer Dank gilt Frau Emilia Bignardi, die die Begegnung vor Ort federführend organisiert und begleitet hat.

Die Erasmus-Projektfahrt zeigte eindrucksvoll, wie gewinnbringend die Verbindung von fachlichem Lernen, kultureller Bildung und internationalem Austausch sein kann. Die Woche am Gardasee stellte für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung dar und stärkte zugleich die seit vielen Jahren bestehende Freundschaft zwischen den beiden Partnerschulen.

Sibylle Eger-Pfützner in Kooperation mit dem DG Kurs Klasse 9

Fachlehrerin für Kunsterziehung, Russisch, DG und MBI

Leichtathletikwettkampf „Jugend trainiert für Olympia

Am 26.5.26 fand das Kreisfinale des Ilmkreises in der Sportart Leichtathletik im Jahnstadion in Arnstadt statt. Unser Gymnasium reiste mit 4 Teams der Wettkampfklassen U18, U16 und U14 an und kämpfe mit vollem Einsatz um gute Platzierungen. Diese reichten für einen erfolgreichen Platz 1, durch welchen sich die U16-Mannschaft für das Schulamtsfinale am 4.6.26 qualifiziert hat. Außerdem erreichten wir 2 sehr gute 2. Plätze und einen dritten Platz. Bei den zu absolvierenden Sportarten Staffel, Sprint, Weitsprung, Hochsprung, Ball, Kugel und 800m kamen durch das sonnige Wetter viele ganz schön ins Schwitzen. Herzlichen Glückwunsch zu den Platzierungen, vielen Dank für euren Einsatz und viel Erfolg für den 4.6.26!

Rückblick: Skilager 2026

Im März fand unser Skilager im kleinen, idyllischen Ort Biberwier in Österreich statt. Die Reise begann am Montagmorgen um acht Uhr. Die Busfahrt verlief ruhig und entspannt, sodass wir gut gelaunt an unserem Ziel ankamen.

Untergebracht waren wir im Hotel Alpina, wo wir freundlich empfangen wurden. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, konnten wir uns erst einmal einrichten und anschließend unsere Skiausrüstung ausleihen. Am Abend gab es ein gemeinsames Abendessen, das sehr lecker war. Außerdem wurden uns am ersten Tag wichtige Regeln für das Verhalten auf der Piste und im Hotel erklärt.

Am nächsten Tag ging es dann endlich das erste Mal auf die Skipiste. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene alle hatten viel Spaß. Besonders beeindruckend war, wie schnell die Anfänger Fortschritte gemacht haben und sicher auf den Skiern unterwegs waren. Die Fortgeschrittenen konnten ihre Fähigkeiten weiter verbessern und neue Dinge ausprobieren. Die Zeit auf der Piste verging dabei jedes Mal wie im Flug.

Nach einem langen Skitag kehrten wir am Nachmittag ins Hotel zurück. Dort konnten wir uns ausruhen, duschen und wieder aufwärmen. Beim anschließenden Abendessen saßen wir alle zusammen und ließen den Tag gemütlich ausklingen. Abends verbrachten wir viel Zeit gemeinsam auf den Zimmern – wir spielten Karten, hörten Musik und hatten einfach eine richtig gute Zeit zusammen.

Die Tage verliefen ähnlich und waren geprägt von viel Bewegung, frischer Luft und guter Stimmung. Wir waren in zwei großen Skigebieten unterwegs, die beide für viel Abwechslung und Spaß gesorgt haben. Am Freitag ging es dann noch einmal in ein kleineres Skigebiet direkt in Biberwier, wo alle noch einmal die letzte Zeit auf der Piste genießen konnten.

Einziger Zwischenfall während der Woche war ein größerer Sturz am Donnerstag, bei dem sich eine Person verletzte. Ansonsten verlief das Skilager sehr ruhig und ohne weitere Probleme.

Die Rückfahrt am Freitag war wieder entspannt, aber irgendwie auch ein bisschen traurig, weil die Woche viel zu schnell vorbeigegangen ist.

Zum Schluss möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Lehrern bedanken, die dieses Skilager organisiert und möglich gemacht haben. Wir wissen es sehr zu schätzen, wie viel Arbeit und Planung dahintersteckt. Auch ein großes Dankeschön an alle weiteren Beteiligten, die uns vor Ort unterstützt haben. Ohne sie wäre diese tolle Woche nicht möglich gewesen.

Insgesamt war das Skilager eine unvergessliche Erfahrung, an die wir uns noch lange gern zurückerinnern werden.