Feierliche Zeugnisausgabe und Abiturientenball des Jahrgangs 2024 am Gymnasium „Am Lindenberg“

Am vergangenen Freitag fand die feierliche Zeugnisausgabe und der anschließende Abiturientenball des Gymnasiums „Am Lindenberg“ statt. Insgesamt 72 Abiturienten haben erfolgreich die Reifeprüfung des 32. Jahrgangs seit Bestehen der Schule abgelegt. Mit einem bemerkenswerten Notendurchschnitt von 2,28 verabschiedeten sich die Schüler in eine neue Lebensphase.

Die Stammkursleiterinnen Frau Kohl, Frau Merxbauer, Frau Wiesner, Frau Richter und Herr Großherr begleiteten die Abiturienten durch die Oberstufe und wurden von Schulleiterin Frau Knoll für ihre hervorragende Arbeit gewürdigt. In ihrer Festrede lobte Frau Knoll die Schüler, die sich aktiv am Schulleben beteiligt und die Schule in den Bereichen Sport, Europa und Kunst hervorragend vertreten haben. Ein besonderer Dank ging an die Schülersprecher Elena und Maurice für ihr herausragendes Engagement.

Frau Knoll betonte, dass die Schüler nun an einem Wendepunkt stehen und vor neuen Zielen und Wegen. Sie hob hervor, dass die Abiturienten Teil einer großen Gemeinschaft seien und dankte auch den Familien, Freunden und Bekannten für ihre Unterstützung während der Schulzeit. Positiv erwähnte sie die Durchführung und das Niveau des letzten Schultages.

Nach der Rede der Schulleiterin erfolgte die feierliche Zeugnisausgabe, geleitet vom Oberstufenleiter Herrn Peter Haack. Er hob hervor, dass eine große Anzahl von Quereinsteigern in diesem Jahrgang vertreten war und diese bemerkenswerte Abschlüsse erzielt haben, darunter zweimal die Traumnote 1,1.

Nach der Zeugnisausgabe wurden Schüler für hervorragende Leistungen im Seminarfach, auf künstlerischem Gebiet und in der Chemie ausgezeichnet. Frau Jähnert, Frau Gritzki, Frau Eger-Pfützner und Frau Kohl zeichneten für ihr Fachgebiet die jeweiligen Schülerinnen und Schüler aus. Frau Sperling und Frau Schneider lobten die Schüler für ihre Beteiligung an den Erasmus-Projekten.

Zum Abschluss dankten Laura und Elena in ihrer Rede allen Beteiligten, die zum Gelingen des Abiturs beigetragen haben, und unternahmen mit dem Publikum eine Zeitreise zu den vorausgegangenen Klassenfahrten, zu den Europa-Schüleraustauschen bis hin zu den Abschlussfahrten. Voller Emotionen gedachten sie der ersten Momente am Gymnasium, ihrer Klassenleiter und Stammkursleiter und stellten fest, dass die Zeit sehr schnell vergangen ist. Sie lobten das Abikomitee für die Organisation, die Künstlerinnen der Abiturwand, die Ausstellungen, Exkursionen und Vernissagen des Kunst-Leistungskurses. Dank ging auch an die Stammkursleiter, alle Fachlehrer, die Sekretärinnen und die Schulleitung für die freundliche Unterstützung und sehr gute Zusammenarbeit.

Für die musikalische Gestaltung sorgten die Abiband, Streicher und Sängerinnen: Tabitha Roth, Helene Sachs, Sarah Rook, Greta Vogler, Paula Kerschnitzki, Roya Wiegand, Nina Franke sowie Elias Lutherdt.

Sibylle Eger-Pfützner, Fachlehrerin für Kunsterziehung, Russisch und Darstellen und Gestalten, Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit der Schule

Kunst und Kultur entlang des Gardasees: Erasmus-Projekt mit Schulbesuch in Salo, Italien

Im Rahmen eines Erasmus-Projekts erlebten 17 Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse aus Klasse 11des Gymnasiums „Am Lindenberg“ Ilmenau eine unvergessliche Reise nach Salo, Italien. Die Fahrt entlang des malerischen Gardasees bot nicht nur künstlerische Inspiration, sondern auch eine kulturelle Bereicherung, die ihresgleichen sucht.

Anreise durch atemberaubende Landschaften

Die Reise begann mit einer eindrucksvollen Fahrt durch Österreich und den nördlichen Teil Italiens, die den Schülerinnen und Schülern bereits einen Vorgeschmack auf die atemberaubende Natur bot, die sie erwarten würde. Die Mischung aus majestätischen Bergen und idyllischen Seenlandschaften bot zahlreiche Fotomotive und erste kreative Anregungen.

Aufenthalt in Salo

In Salo angekommen, bezogen die Schülerinnen und Schüler Quartier und begannen ihren kulturellen Austausch mit einem Besuch des örtlichen Lyzeums. Dort wurden sie herzlich empfangen und hatten die Gelegenheit, eine Kunstvorlesung zu besuchen, die ihnen wertvolle Einblicke in die italienische Kunstgeschichte und Techniken des Zeichnens und Aquarellierens gab.

Begegnung mit italienischen Schülern

Besonders bereichernd war die Begegnung mit italienischen Schülerinnen und Schülern der Stufe 3, Klasse 11. Nach einer Führung durch die Schule stellten die Gastgeber das Projekt „Musik überwindet Grenzen“ vor. Diese Initiative verdeutlichte, wie Musik als universelle Sprache kulturelle Barrieren überwinden kann. Die Jugendlichen beider Länder nahmen an gemeinsamen Aktivitäten in der Stadt teil, tauschten Gastgeschenke aus und knüpften neue Freundschaften.

Künstlerische Aufgaben und Projekte

Eine der Hauptaufgaben während des Aufenthalts war das Zeichnen und Aquarellieren der Umgebung. Die entstandenen Studien werden nach der Rückkehr in einem Mal- und Druckprojekt weiterverarbeitet, wodurch die Schülerinnen und Schüler ihre Erlebnisse und Eindrücke künstlerisch festhalten und vertiefen können.

Exkursionen nach Verona und Venedig

Am zweiten Tag stand ein Ausflug nach Verona auf dem Programm. Die Gruppe besuchte die berühmte Arena di Verona, ein antikes Theater, sowie die Casa di Giulietta und die historische Innenstadt. Diese Sehenswürdigkeiten wurden ebenfalls zeichnerisch erkundet, was den Jugendlichen eine weitere Gelegenheit bot, ihre künstlerischen Fähigkeiten zu erweitern.

Der dritte Tag führte die Gruppe nach Venedig. Nach einer Bootsfahrt von Tronchetto nach San Marco begann ein Stadtrundgang, der zur Peggy Guggenheim Collection führte. Die Schülerinnen und Schüler hatten auch Zeit für eine selbstständige Erkundung der Stadt und besichtigten wichtige Sehenswürdigkeiten wie den Dom, den Dogenpalast, den Markusplatz und die Rialto-Brücke. Diese Eindrücke werden sicherlich einen bleibenden Einfluss auf ihr künstlerisches Schaffen haben.

Rückreise und Fazit

Am 31. Mai traten die Schülerinnen und Schüler ihre Heimreise über die Schweiz an, erfüllt von neuen Eindrücken und Erlebnissen. Dieses Erasmus-Projekt war nicht nur eine prägende Erfahrung für ihr künstlerisches Schaffen, sondern auch ein unvergessliches Erlebnis, das neue Freundschaften und kulturelles Verständnis förderte.

Sibylle Eger-Pfützner

Kursleiterin Kunst eA, und betreuende Lehrkraft der Studienreise „Erasmus- Projekt: Kunst und Kultur entlang des Gardasees

Elterninformationsabend zukünftige 5/10Q 10.06.2024

Beginn 17:30 Uhr im Foyer (Neubau) danach:

zukünftige 5a                Raum 414          Frau Kleber / Frau Walther

zukünftige 5b                Raum 511          Herr Hellmuth / Frau Schwaiger

zukünftige 5c                Raum 517          Herr Gerhardt / Frau Armstroff

zukünftige 5d                Raum 408          Herr Illing / Frau Brüstel

zukünftige 10Q             Raum 607          Herr Haack / Frau Kuß

Letzer Schultag der 12er

Rückschau

Roundabout

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Schüler des Gymnasiums „Am Lindenberg“ präsentieren Modelle und Ideen zur Gestaltung der Verkehrskreisel im Stadtgebiet von Ilmenau vom 22.04.-13.05.2024

Vernissage: 22.04.2024 16:30 Uhr im Atrium der Schule

Nachlese Skilager

Einer langjährigen Tradition folgend machten sich auch in diesem Jahr 50 Schülerinnen und Schüler sowie 5 Lehrerinnen und Lehrer in das Skilager auf.
Erstmals ging es diesmal in das österreichische Hochgebirge „Zugspitzarena“.
Der Schnee war zum Glück noch ausreichend vorhanden und an zwei Tagen gab es sogar Kaiserwetter. 
Gestärkt nach dem Frühstück ging es den ersten Skitag in das Skigebiet Ehrwald und an den beiden nachfolgenden Tagen in das Skigebiet Lermoos, um die Grundtechniken des alpinen Skilaufens zu erlernen beziehungsweise zu vertiefen.
Dafür wurden die Schüler in zwei Anfängergruppen und drei Fortgeschrittenengruppen eingeteilt.
Dabei wurden auch lustige Partner- und Gruppenübungen angewendet, die den Zusammenhalt der Skigruppen förderten. Die Abende mit zahlreichen Gesprächen, Karten- und Würfelspielen sowie Gitarrenklängen und Gesang rundeten die erlebnisreichen Skitage wunderbar ab.
Die gesamte Gruppe hat einen starken Zusammenhalt bewiesen, sich gegenseitig geholfen und dafür gesorgt, dass eine wunderbare Zeit wie im Flug verging.
Ein besonderer Dank gilt der Organisatorin Frau Voßhage, die diese erlebnisreiche Reise erst möglich gemacht hat. 

OSTERGRUß

Wir wünschen der ganzen Schulgemeinschaft

des Gymnasiums „Am Lindenberg“ erholsame Ferientage, ein buntes Osterfest und einen fleißigen Osterhasen.

Die Schulleitung

Schüler zu Gast in der Ilmenauer Firma ISLE Steuerungstechnik und Leistungselektronik GmbH

In den Fluren der Firma ISLE in Ilmenau sind derzeit Werke von Schülerinnen des Gymnasiums „Am Lindenberg“ zu sehen. Der Leistungskurs Kunst des Abiturjahrganges 2024 präsentiert stolz seine Interpretationen zum Thema „Kunst(T)räume“. Die Ausstellung bietet eine faszinierende Vielfalt an Werken. Neben großformatigen Acrylbildern mit Fantasieräumen, die farbenfroh und lebendig wirken, finden sich auch Pastell- und Temperamalereien, die mit ihrer Sanftheit und Präzision beeindrucken. Ein Highlight der Ausstellung sind die abstrakten und realistischen Stillleben, die geschickt Früchte und Vanitas Symbole integrieren. Ebenso faszinierend sind die Kompositionen mit Würfeln und Kugeln, die dem Betrachter immer wieder neue Perspektiven eröffnen. Ein Höhepunkt der Ausstellung sind die Kohlezeichnungen, die von der niederländischen Landschaftsmalerei des Künstlers Meindert Hobbema inspiriert sind.

Die Zusammenarbeit zwischen der Schule und der Firma ISLE bietet den Schülern eine einzigartige Möglichkeit, ihre Werke einem breiteren Publikum zu präsentieren und Erfahrungen im Umgang mit Kunst im außerschulischen Umfeld zu sammeln. Gleichzeitig bereichert die Ausstellung die Arbeitsumgebung der Firma und schafft eine inspirierende Atmosphäre für Mitarbeiter und Besucher.

Die Firma ISLE feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum und wurde von ehemaligen Dozenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern der TU Ilmenau gegründet. Einer der Gründer – Prof. Tobias Reimann – hat zusammen mit Hr. Dr. Robert Krümmer die Geschäftsführung inne und lehrt an der TU Ilmenau auf dem Gebiet der Leistungs- und Industrieelektronik. Er berichtete den Schülerinnen des Kunstkurses stolz von den spannenden, aber auch ungewissen Anfängen des Unternehmens.
Im Laufe der Jahre hat sich die Firma am Markt etabliert und unterstützt andere Unternehmen in Deutschland und darüber hinaus bei der Entwicklung neuer Produkte auf dem Gebiet der Leistungselektronik. Die Errichtung der eigenen Firmengebäude in der Werner-von-Siemens-Straße in den Jahren 2003 und 2013 waren wichtige Meilensteine.

Die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium „Am Lindenberg“ besteht seit nunmehr 20 Jahren. Seitdem stellen Kurse ihre Werke im halbjährigen Wechsel aus. Professor Reimann empfing die 19 Schülerinnen zu einer Gesprächsrunde und informierte über das Unternehmen und seine Produkte.
Unterstützt wurde er dabei von Frau Potje, einer engagierten Mitarbeiterin der Firma. Die Schülerinnen lernten während der Firmenpräsentation, welche Schlüsselfunktion die Leistungselektronik in unserem Alltag einnimmt. Von Ladegeräten für Handys über Netzteile für PCs und Server bis hin zur Elektromobilität, Medizintechnik, Lichtanwendungen, Windenergie und Solaranlagen – die Leistungselektronik ist in zahlreichen Bereichen des Lebens unverzichtbar geworden. Alle erhielten einen umfassenden Einblick in das Firmenprofil und wurden im Konferenzraum mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt.

Bei einem Rundgang durch die Ausstellung gaben die Schülerinnen interessante Informationen zu den Hintergründen, zur Motivation und Inspiration sowie den eingesetzten Techniken im Entstehungsprozess der Kunstwerke.

Die Offenheit von ISLE gegenüber Schülerinnen und Schülern zeigt sich auch darin, dass Praktika angeboten werden und das Unternehmen als Partner und Ausbildungsbetrieb für duale Studiengänge zur Verfügung steht. Schüler aller Altersstufen sind zudem im Rahmen der MINT-Ausbildung jederzeit herzlich willkommen, das Unternehmen zu besuchen.

Eine weitere Besonderheit der Firma ist die eigene Hobbyimkerei auf dem Firmengelände, die von Mitarbeitern betreut wird und ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzt. Dieses Engagement spiegelt sich auch in anderen Bereichen der Unternehmenskultur wider.

Insgesamt kann ISLE stolz auf 30 Jahre erfolgreiche Geschäftstätigkeit zurückblicken und zeigt sich weiterhin als innovatives Unternehmen, das nicht nur wirtschaftlichen Erfolg anstrebt, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.

Der Kunstkurs bedankt sich für die herzliche Begrüßung, die Präsentation des Unternehmens sowie die unendliche Wertschätzung der künstlerischen Ergebnisse mit der Möglichkeit einer Werkschau in den Räumlichkeiten des Unternehmens.

Sibylle Eger-Pfützner

„Mutter Erde spricht zu ihren Freunden“

Ein Theaterstück für eine gesunde Umwelt

Am 21.02.2024 fanden die Schüler der Klassen 5c und 5d den Raum 404 nicht wie gewohnt vor. Die Tische und Stühle waren an den Rand des Raumes geschoben und eine großzügige Theaterbühne wartete auf die jungen DarstellerInnen. Ronald Gräfe, der sympathische Leiter des Kinder- und Präventionstheater vom Galli-Theater in Erfurt empfing zuerst die Klasse 5d und stellte sein Projekt „Mutter Erde spricht zu ihren Freunden“ vor. Die Idee hinter dem Projekt ist, die jungen Menschen für eine gesunde Umwelt zu sensibilisieren. Umweltverschmutzung, Mülltrennung, verantwortungsbewusster Umgang mit Energie sowie den Ressourcen der Erde – all diese Themen sollten spielerisch ergründet und erfahren werden. Im Vorfeld sammelten die SchülerInnen als Hausaufgabe Abfallprodukte verschiedener Sorten und bekamen eine kleine „Umweltchallenge“.  Am Projekttag selbst konnten sie nun über ihre „gesammelten“ Erfahrungen berichten. Danach tasteten sie sich über verschiedene Übungen an das darstellende Spiel heran und lernten die Bühnenregeln kennen. Mit lustigen Verkleidungen und Requisiten wurden zunächst die Spielszenen in Kleingruppen geprobt, bevor sie dann vor der gesamten Gruppe präsentiert wurden – ein Wagnis, das viel Mut erforderte. Nach 3 ereignisreichen Unterrichtsstunden verabschiedete sich die 5d und die 5c trat zu ihrem Bühnenerlebnis an. Ein toller Tag, der den SchülerInnen sicher im Gedächtnis bleibt und die Wichtigkeit einer gesunden Umwelt einmal mehr ins Bewusstsein gerückt hat.  (J.Brüstel)