Am 7.6.2023 fand der jährliche Thüringer Unternehmenslauf in der Innenstadt von Erfurt statt. Ca. 8000 Läufer/innen aus unzähligen Thüringer Unternehmen kamen am Nachmittag in der Landeshauptstadt zusammen, um gemeinsam zu laufen und auf ihren Beruf aufmerksam zu machen. Unter ihnen auch ca. 400 Lehrer/innen aus ganz Thüringen. Bildungsminister Helmut Holter war vor Ort und begrüßte sie und führte einzelne Gespräche mit ihnen. Um 19 Uhr fiel der Startschuss für die knapp 5km- lange Strecke quer durch die Innenstadt. Viele Zuschauer feuerten die Läufer/innen an und klatschten Beifall. Im Ziel auf dem Domplatz gab es alkoholfreies Läuferbier, Verpflegung und die Möglichkeit, sich auch andere Unternehmen anzuschauen. Vom Gymnasium “Am Lindenberg” Ilmenau nahmen Frau Brußmann, Frau Schwaiger, Hr. Dr. Illing und Frau Voßhage teil.
Sportfest
Das jährliche Sportfest (eigentlich für den September letzten Jahres geplant) fand am 6. und 7. Juni im Stadion im Hammergrund bei fast bestem Wetter statt. Es war angenehm, nicht zu kalt und nicht zu warm. Damit es an einem Tag nicht zu viel und zu unübersichtlich wird, haben die Sportlehrer es wieder auf 2 Tage verteilt. Nach einer kleinen gemeinsamen Erwärmung kämpften am Dienstag die Klassen 5,8 und 9 und am Mittwoch die Klassen 6,7 und 10 innerhalb ihrer Klassenstufe um die besten 3 Plätze. Es gab spannende Duelle und Wettkämpfe und vor allem die abschließende Entscheidung beider Tage – die Staffeln waren sehr spannend. Alle Schüler/innen feuerten am Bahnrand die Läufer/innen fleißig an. Zwischen den einzelnen Disziplinen gab es kleine Wartezeiten, die mit Ballspielen, Frühstücken oder Anfeuern verbracht wurden. Nach allen Wettkämpfen gab es jeweils die Siegerehrungen. Die einzelnen Ergebnisse sind im Schaukasten in der Schule ausgehängt. Herzlichen Glückwunsch zu euren tollen Ergebnissen und Leistungen!Ein GROSSER Dank geht an einige Schüler/innen der 12. Klasse, die an den einzelnen Stationen oder im Wettkampfbüro mit geholfen haben. Vielen Dank auch an den Platzwart des Hammergrundstadions, der die Wettkampfstätten vorbereitet hat.
1. Platz auch im Schulamtsfinale – Leichtathletik
Die Schülerinnen der Wettkampfklasse 3 und 4 haben sich durch herausragende Leistungen für das Landesfinale qualifiziert. Dort werden sie sich mit den Sportschulen aus Erfurt und Jena messen.

Unvergessliche Exkursion nach Dresden
Schülerinnen der Klassen 9 des Gymnasiums „Am Lindenberg“ Ilmenau tauchen in die Welt von Kunst und Darstellendem Gestalten ein
[04.06.2023]
Schülerinnen der Klassen 9 des Fachs Kunst und Darstellendes Gestalten verbrachten kürzlich eine unvergessliche Zeit bei ihrer Exkursion nach Dresden. Die Reise bot ihnen zahlreiche kulturelle Eindrücke und eine vielfältige Palette an Aktivitäten, die ihre künstlerischen und gestalterischen Fähigkeiten förderten.
Die Schülerinnen hatten die einzigartige Gelegenheit, die renommierte Semper Oper zu besuchen und eine faszinierende Führung durch das beeindruckende Opernhaus zu erhalten. Dabei tauchten sie in die Welt des Theaters und der darstellenden Kunst ein und erhielten Einblicke in die künstlerischen Prozesse hinter den Kulissen.
Ein weiteres Highlight der Exkursion war die Architekturführung in der Gläsernen Manufaktur Dresden, einem innovativen Gebäude, in dem der ID.3 von Volkswagen gefertigt wird. Die Schülerinnen und Schüler erlebten hautnah, wie Architektur im Einklang mit Stadt und Umwelt sowie modernen Technologieprozessen funktioniert. Dieser Einblick ermöglichte es ihnen, die Verbindung zwischen Kunst, Technologie und Nachhaltigkeit zu verstehen.
Das Programm umfasste auch faszinierende Führungen durch die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die Schülerinnen erkundeten die Galerie der Neuen Meister im Albertinum und die Semper Galerie des Zwingers, in denen sie Meisterwerke alter und zeitgenössischer Kunst bestaunen konnten. Besonders beeindruckend war die Besichtigung des komplett restaurierten Nymphen Bads, das einen Blick auf vergangene Schönheit und kunsthandwerkliche Meisterleistungen ermöglichte.
Ein weiteres Highlight der Exkursion war der Besuch der Frauenkirche, bei dem die Schülerinnen die Möglichkeit hatten, Dresden aus fast 90 Metern Höhe von der Kuppel aus zu betrachten. Von dort aus genossen sie eine atemberaubende Aussicht auf die wunderschöne Elbmetropole und erhielten zudem viele Informationen zur Geschichte und zum Wiederaufbau von Dresden nach der Zerstörung im Jahre 1945.
Die Exkursion wurde von Frau El Hasan und Frau Eger-Pfützner betreut, die dafür sorgten, dass die Schülerinnen und Schüler eine unvergessliche und lehrreiche Zeit hatten. Die Betreuerinnen zeigten den Jugendlichen nicht nur die kulturellen Schätze der Stadt, sondern förderten auch ihr Interesse an Kunst, Architektur und Geschichte.
Der Ausflug nach Dresden bot den Schülerinnen eine einzigartige Gelegenheit, ihre künstlerischen und gestalterischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und sich von den Schätzen dieser wunderschönen Stadt inspirieren zu lassen.
Sibylle Eger-Pfützner
Fachlehrerin für Kunsterziehung, Russisch und das Seminarfach
…viel zu kurz!!!
Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 lernen am anderen Ort
Für 70 Jugendliche der 7.Klassen und ihre Klassenlehrer ging es vom 15.05.-17.05.2023 ins Jugend-und Sporthostel Euroville nach Naumburg.
Ein schöner Aufenthaltsort, ein vielfältiges Programm und gutes Wetter erwartete die Mädchen und Jungen.
So erkundeten sie am ersten Tag ihre Gastgeberstadt Naumburg mit dem bekannten Dom.
Am zweiten Tag besuchten sie den Zoo und die Stadt Leipzig. Ein Highlight waren für alle Beteiligten die Stunden im Freizeitpark Belantis auf der Rückfahrt.
Ansonsten gab es viele sportliche Angebote im Euroville, eine Disco, einen Grillabend und Zeit miteinander.
Von Anfang bis Ende herrschte eine gute Stimmung mit dem übereinstimmenden Ergebnis: Diese Reise war viel zu kurz!
Wir bedanken uns ganz herzlich beim Reisebüro Holyday Land Arnstadt für die Organisation der Fahrt, bei den freundlichen Busfahrern und bei den Mitarbeitern des Euroville-Hostels.
Schüler und Lehrer Klasse 7

Würdiger Abschluss des Erasmus+ Projektes
Besuch der Audi Hungaria-Schule in Györ
Das letzte Treffen…
Die letzten Worte…
Die letzten Umarmungen…
werden es nicht sein!!!
Das war das wichtigste Ergebnis der Begegnung der Erasmus+Partnerschulen in Györ.
Es wird weiter gehen. Auch in den nächsten Jahren sollen gemeinsame Projekte in Italien, Frankreich, Norwegen, Ungarn und Deutschland stattfinden. Sicher kommen andere Partner hinzu! Es gibt Ideen, Visionen, Wünsche. Und es gibt die Menschen, die es tun werden. Die es tun wollen, weil es gut ist, den Schülern eine Plattform der Begegnung, des Austausches und der Weltoffenheit zu bieten.
Das Projekt „Der Baum Europa trägt viele Blätter“ wurde erfolgreich beendet. Ein gemeinsames Buch ist entstanden mit Projektarbeiten der Schüler aus allen 5 Ländern. Neue Erkenntnisse und Erfahrungen, tolle und spannende Momente sowie herzliche Treffen bleiben allen Beteiligten in guter Erinnerung. Noch lange wird man über gemeinsame Aktivitäten sprechen.
In Györ waren diese vielfältig. Eine tolle Schule erkunden, andere Schul-und Bildungssysteme kennen lernen, das Audi Hungaria-Werk besichtigen, das Kloster Pannonhalma besuchen, Experimente in der Széchenyi Universität durchführen, beim Training der erfolgreichen Frauen-Handballmannschaft von Györ zuschauen, gemeinsam Drachenboot fahren und viele Erlebnisse mit den Partnerschülern und –lehrern. Das Programm hat allen gut gefallen, noch mehr die Herzlichkeit der Gastgeber.
Ein tolles Lehrerteam der Audi Hungaria Schule und die ungarischen Familien haben das möglich gemacht. Danke dafür!
Dennoch: an dieser Stelle auch ein großes Danke an alle beteiligten Schüler des Lindenberg-Gymnasiums, die unsere Schule während der gesamten Zeit immer würdig vertreten haben, an alle Eltern, die uns dabei unterstützt haben und an die Kollegen, die uns mit motivierenden Worten und Wertschätzung begegnet sind.
Großen Respekt und ein herzliches Danke geht an das Erasmus-Team der Lehrer. Man braucht nicht nur Zeit, Geduld und Mut. Auch ein großes Herz.
Ein Rückblick voller Stolz und ein Ausblick voller Vorfreude werden uns auf dem weiteren Weg begleiten!
1. Platz im Kreisfinale – Leichtathletik
Die Schülerinnen der Wettkampfklasse 3 und 4 haben sich durch herausragende Leistungen im Kreisfinale für das Schulamtsfinale qualifiziert.
Deutschlandticket
Liebe Eltern der Fahrschüler,
hier finden Sie aktuelle Informationen zur Einführung des „Deutschlandtickets“ in der Schülerbeförderung des Ilm-Kreises – Schreiben der Schulverwaltung vom 02.05.2023
Verrat aus Überzeugung – Hartmut Rosinger erzählt über seine Stasi-Vergangenheit
Das Ende der DDR liegt schon 34 Jahre zurück und dennoch hat die DDR Auswirkungen auf die heutige Zeit. Dies zeigte das Zeitzeugenprojekt am 21./22. März 2023 des Gesellschaftswissenschaft Sozial Kurses der 10. Klasse, welches unter der Leitung von Herrn Dr. Wanitschke durchgeführt wurde. Dieses Projekt wurde initiiert von den Lehrern Herr Fröhlich und Frau Gritzki. Wir befassten uns mit dem Thema DDR/BRD und dem Verrat von Hartmut Rosinger an Peter Wulkau.
Zu Beginn wurden wir in das Projekt eingeführt und schauten uns eine Dokumentation über das Geschehen von Hartmut Rosinger, welcher als inoffizieller Mitarbeiter agierte und dem Opfer Peter Wulkau an. Ein weiteres Vorgehen war die Überlegung welche Fragen dem Zeitzeugen in dem Interview, welches am nächsten Tag gestaltet wurde, gestellt werden sollen. Dies wurde am nächsten Tag besprochen und das Interview wurde eingeleitet. Mit Engagement beteiligten sich der Gesellschaftswissenschaft Sozial Kurs und sammelte lehreiche Tipps. In dem Interview standen Fragen zu seinen Gefühlen und Gedanken im Vordergrund, zudem auch die Zusammenarbeit mit der Stasi, das Verhältnis zu Peter Wulkau und seiner Familie. Er berichtete, dass er zu Beginn seiner Karriere als inoffizieller Mitarbeiter aus voller Überzeugung agierte und sich seiner Taten, welche verheerende Auswirkungen mit sich führten, nicht bewusst war. Nach längerer Bespitzlung von Peter Wulkau galt ihm ein 6monatiger Aufenthalt in der Untersuchungshaft-Anstalt Magdeburg. In dieser Zeit wurde er in das Gericht geladen, wo eine Befragung stattfand und seine Aussagen in der Buchverfassung vorgelegt wurden. Als sich dies bestätigte, wurde er zu 4 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt, aufgrund von staatsfeindlicher Hetze. Nach einem Jahr und 10 Monaten wurde er zunächst zurück in die DDR entlassen. Zu der Zeit als Peter Wulkau ins Gefängnis geliefert wurde, wurde sich Hartmut Rosinger seiner Schuld bewusst und bereute seine Taten. Nach 18 Jahren fand ein Treffen zwischen Peter Wulkau und Hartmut statt und es gab eine Aussprache, wo Berichte vorgelesen wurden. Seit 2006 betreiben die beiden Zeitzeugen Schülerprojekte und erzählen ihre bedeutsame Geschichte.
Zusammenfassend war es eine lehrreiche Erfahrung in Bezug auf Geschichte und die Konkretisierung der Fragen. Somit bestand die Möglichkeit mehr Wissen zu sammeln, als in Geschichtsbüchern.
Schülerinnen des Wahlpflichtfaches Gesellschaftswissenschaften 10
Ausflug in die Vergangenheit
Von den eigenen Freunden verraten zu werden ist etwas, das vermutlich jeder schon einmal erleben musste. Dass dies nicht unbedingt die schönste Situation ist, kann man sich denken, umso schockierender ist es, wenn man realisiert, dass Freundesverrat und politischer Verrat in der DDR genauso alltäglich waren wie einkaufen gehen. Um die Geschichte hinter der DDR einmal live nachzuvollziehen gibt es das „Film-Quellen-Zeitzeugen- Projekt“, welches die Schüler des Gesellschaftswissenschaften Sozial-Kurses am Gymnasium „Am Lindenberg“ durchführen durften. Das Geschichtsprojekt erstreckte sich über zwei Tage.
Am Dienstag, den 21.03.2023 fing der Tag der Schüler:innen mit einer Begrüßungsrunde an. Der Projektleiter Dr. Wanitschke erklärte den Schüler:innen den Ablauf der zwei Tage, bevor das Projekt richtig starten konnte. Einige Schüler:innen haben am Anfang ihre Gedanken und ihren familiären Bezug zu der DDR erklärt und Stellung dazu genommen. Anschließend wurde mit dem ersten großen Punkt des Projektes begonnen, dem Film. 45 Minuten lang ging es um das Leben des Zeitzeugen Hartmut Rosinger, welcher am zweiten Tag auf Einladung des Gewi Kurses eintreffen würde, und die Geschichte seines Verrats an seinem damals guten Freund Peter Wulkau. H. Rosinger erzählt von der Vergangenheit und dem Alltag als inoffizielles Mitglied der Stasi. Nach Ende des Films wurde eine Filmanalyse durchgeführt, hier haben die Schüler:innen Arbeitsmaterialien bekommen, welche gemeinsam bearbeitet wurden, eine der Aufgaben war zum Beispiel, die Analyse verschiedener Szenen des Films, bei welchem die Funktion und die Wirkung im Vordergrund stand. Durch die gute und strukturierte Führung des Projekts durch Dr. Wanitschke wurde das Interesse der Schüler:innen schnell geweckt.
Am zweiten Tag, dem 22.03.2023, wurden mit einer kurzen Einleitung in einem Gesprächskreis begonnen, anschließend beschäftigten die Schüler:innen sich mit den Fragen, welche sie dem an diesem Tag anwesenden Zeitzeugen Hartmut Rosinger stellen wollen. Im Voraus wurden zwei Moderatoren festgelegt, welche den Gesprächsverlauf festlegen. Als alle Schüler:innen ihre Fragen parat hatten, wurden diese sehr ausführlich besprochen und der Projektleiter Dr. Wanitschke ging bereits einmal auf die Fragen ein und gab eine eigene Antwort. Anschließend traf der Zeitzeuge ein, und setzte sich mit in den Gesprächskreis um die Fragestunde zu starten. Die Schüler:innen wurden von den Moderatoren aufgefordert ihre Fragen zu stellen. Alle Schüler:innen beteiligten sich sinnvoll und die Fragerunde konnte für alle zufriedenstellend und ohne jegliche Störung durchgeführt werden. Der Zeitzeuge schien die gestellten Fragen sehr offen und ehrlich zu beantworten, doch die einzigen die wirklich wissen was passiert ist sind Hartmut Rosinger und Peter Wulkau.
Wir als Gewi Kurs der Klasse 10 fanden dieses Projekt sehr interessant, aufgrund dessen das wir uns im Unterricht ebenfalls mit Gesellschaft als auch mit sozialen Problemen beschäftigen. Uns hat es sehr gefallen die Vergangenheit dieser zweier Personen zu erforschen und haben gelernt das politischer und freundschaftlicher Verrat nicht miteinander zu vergleichen ist.


























