Schnuppertag

Am 22. November 2025 lädt das Staatliche Gymnasium „Am Lindenberg“ Ilmenau von 09:00 bis 12:00 Uhr alle interessierten Schülerinnen und Schüler der künftigen 5. Klassen sowie der 11s gemeinsam mit ihren Sorgeberechtigten herzlich zum Schnuppertag ein. Treffpunkt ist das Foyer in Haus 2 (Eingang Schulhof).

Im Foyer erhalten Gäste ab 9:30 Uhr zunächst Informationen zum Ablauf des Tages. Anschließend unterbreiten die Fachschaften vielfältige Angebote. Zudem werden schulische Informationen sowie das Schulprofil präsentiert, sodass Besucherinnen und Besucher einen umfassenden Einblick in das Lernen und Leben am Gymnasium gewinnen können.

Eine Anmeldung zum Schnuppertag ist bis zum 31. Oktober 2025 über das Sekretariat der Schule erforderlich. Informationen zur Anmeldung befinden sich auf der Homepage: https://gym-amlindenberg.de/

Sibylle Eger-Pfützner
Fachlehrerin für Kunsterziehung, Russisch, DG und MBi

Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit der Schule

Die Sprache des Herzens – Eine Reise nach Rumänien

Lindenberger Schüler erleben Europa

Es gibt wohl ein rumänisches Sprichwort, welches besagt, dass man sich freut, wenn Gäste kommen. Aber man freut sich auch, wenn sie wieder gehen.

Prof.Dr. POP Iovan Bogdan, der Schulleiter unserer Partnerschule in Marghita wusste, dass das eine Lüge ist und nicht auf die Gäste aus Ilmenau zutrifft. Er hatte Recht! Das zeigten die vielen Umarmungen beim Abschied, einige Tränen, wärmende und herzliche Worte, Geschenke und auch der Wunsch, gerne noch bleiben zu dürfen und gerne sich wieder zu sehen.

12 Schüler und 2 Lehrer des Gymnasiums „Am Lindenberg“ Ilmenau reisten vom 19.10. – 25.10.2025 nach Marghita zum National College „Octavian Goga“. Auf diesem Weg besuchten sie auch die Partnerschule in Györ/Ungarn oder die österreichische Hauptstadt Wien. Fast 3000 km durch Europa!

Das Treffen in Rumänien fand im Zeichen von Tradition und Begegnung statt. Die Teilnehmer erlebten eine Woche voller Herzlichkeit, Wärme und Professionalität.

Die Gastgeber machten es uns leicht, sich wohl zu fühlen und Rumänien lieben zu lernen. Viele Jugendliche haben das Leben in den Familien als „zweites Zu Hause“ empfunden.

Während der Austauschwoche durften wir zahlreiche rumänische Spezialitäten probieren, versuchten die stimmungsvollen Tänze zu erlernen, besichtigten Dörfer und die wundervolle Stadt Oradea mit einzigartigem Architekturgut. Gemeinsame Aktivitäten, wie Spiele, Sport und Rätsel trugen zum Kennenlernen und Verstehen bei. Gemeinsame Freizeit, die Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten und Gespräche in den Familien brachten uns die Kultur und Freundlichkeit dieser Menschen näher! Erstaunt waren wir auch über die Modernität und Organisation der Schule. Sehr gerne hätten wir auch so eine Bibliothek, einen Schulbus, eine große Aula oder eine Rezeption.

Alle Teilnehmer empfanden diese Woche in Marghita und Umgebung als Gewinn für ihre persönliche Entwicklung. Sie werden in ihrer Europaklasse und in der Schulgemeinschaft darüber berichten und sich noch lange daran erinnern.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Gastgebern (allen voran Meda und Elisabetha sowie die Gasteltern) für diese wundervolle Zeit. Danke auch an die Schüler aus Ilmenau! Sie zeigten sich als  neugierige und tolerante Gäste in einem bis dahin fremden Land! Und vielen Dank auch an die Eltern aus Ilmenau, die diese Reise unterstützt haben. Ein großes Dankeschön geht auch an das Transport-und Logistikunternehmen Wedemeyer mit dem sehr kompetenten und hilfsbereiten Busfahrer Mike!

Die Zeit in Rumänien bekommt einen besonderen Platz in unserem Herzen.

Im Dezember empfangen die Lindenberger Freunde und Partner aus 7 Ländern um gemeinsam in Ilmenau und Erfurt „25 Jahre Europaschule“ zu feiern. Auch Gäste aus Rumänien werden dabei sein. Darauf freuen wir uns sehr!

Alle Aktivitäten werden finanziell durch die Europäische Union unterstützt und sind Teil des Erasmus+ Programmes!

S.Schneider & C.Sperling

Schüleraustausch mit dem Liceo Enrico Fermi di Salò – gelebte europäische Partnerschaft

Im Mai 2025 reisten 36 Schülerinnen und Schüler des Staatlichen Gymnasiums „Am Lindenberg“ Ilmenau nach Salò, einer malerischen Stadt am Westufer des Gardasees in der norditalienischen Region Lombardei. Eingebettet zwischen See und Alpen bietet Salò mit seiner historischen Altstadt, der Uferpromenade und den engen Gassen eine reizvolle Kulisse, die zugleich zum Erkunden und zum Lernen einlädt. Während 19 Ilmenauer Jugendliche in Gastfamilien untergebracht waren, nahmen weitere 17 an einem Erasmus-Kunstprojekt teil, das künstlerische Formen und interkulturelle Zusammenarbeit miteinander verband.

Rückbesuch in Ilmenau

Vom 14. bis 19. September 2025 fand der Gegenbesuch statt: 18 italienische Schülerinnen des Liceo Statale Enrico Fermi, begleitet von ihren Lehrerinnen Emilia Begnadi und Claudia Schwarzer, reisten per Bahn nach Thüringen. Am Bahnhof Ilmenau wurden sie herzlich von ihren Gastfamilien empfangen.

Der erste Schultag begann mit einem offiziellen Empfang am Gymnasium „Am Lindenberg“, einem Rundgang durch die Schule und Icebreaker-Spielen, die das gegenseitige Kennenlernen erleichterten. Anschließend nahmen die Gäste am Unterricht teil, bevor eine Stadtrallyedurch Ilmenau auf dem Programm stand. Der Abend bot Zeit, die deutsche Lebensweise in den Gastfamilien zu erleben.

Exkursion nach Erfurt – Stadtgeschichte lebendig erleben

Ein Höhepunkt der Woche war der Besuch der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt. Bereits am Vortag hatten sich die Gruppen mit der Geschichte der Stadt und besonders mit dem Dom St.Marien beschäftigt. In einem Workshop entstanden kreative Graffiti-Arbeiten, inspiriert von gotischen Formen und Motiven aus dem Dom und der Stadt.

Am Dienstag wurden zudem im Atrium der Schule die Ergebnisse des im Mai in Salò durchgeführten Kintsugi-Workshops präsentiert. Die Technik des Kintsugi – eine japanische Kunst, zerbrochene Gegenstände mit Gold zu reparieren – war von den Schülerinnen und Schülern auf Objekte und Plakate übertragen worden. Gemeinsam mit den Graffiti-Arbeiten sowie Acrylbildern, die für den 72. Europäischen Wettbewerb entstanden, bildete sich so eine umfangreiche und eindrucksvolle Ausstellung, die von allen Teilnehmenden mit großem Interesse wahrgenommen wurde.

Am Mittwoch führte der Ausflug nach Erfurt zunächst durch die historische Altstadt mit Krämerbrücke und historischer Architektur, bevor der Dom besichtigt wurde – ein bedeutendes Bauwerk des Mittelalters, dessen Geschichte bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Anschließend erklommen die Schülerinnen und Schüler den Petersberg, wo eine Führung durch die Zitadelle Petersberg stattfand. Diese Festungsanlage zählt zu den größten Stadtfestungen Europas und spielte über Jahrhunderte eine Schlüsselrolle im militärischen und städtischen Leben Erfurts.

Am Nachmittag folgte ein Besuch der Alten Synagoge, die als eine der ältesten, weitgehend erhaltene Synagoge Mitteleuropas gilt. Die eindrucksvolle Ausstellung zum Erfurter Schatz und die Geschichte jüdischen Lebens in Thüringen hinterließen einen bleibenden Eindruck. Nach etwas Freizeit in der Innenstadt ging es zurück nach Ilmenau.

Naturerlebnis Kickelhahn

Am Donnerstag, dem letzten vollen Tag, führte eine Wanderung auf den Kickelhahn, den Ilmenauer Hausberg, in die Natur. Nach einem längeren Aufstieg erreichte die Gruppe das Goethehäuschen, wo Johann Wolfgang von Goethe sein berühmtes Gedicht „Wandrers Nachtlied“ verfasste, sowie den Aussichtsturm mit weitem Blick über den Thüringer Wald. Belohnt wurde die Anstrengung mit Thüringer Bratwürsten. Am Nachmittag rundete eine gemeinsame Reflexion und Auswertung die Woche ab, bevor es zum gemeinsamen Abschluss auf die Bowlingbahn ging.

Europäische Partnerschaft mit Zukunft

Die Begegnungswoche wurde intensiv vorbereitet und begleitet durch das Europa-Team des Gymnasiums, insbesondere von Frau Schneider.   Die Aktivitäten wurden unterstützt und durchgeführt von Herrn Rammner, Frau Eger-Pfützner, Frau Sperling und Herrn Borst. Der Austausch steht in der Tradition der Erasmus-Plus-Partnerschaften, die am Lindenberg-Gymnasium seit Jahren gepflegt werden. Sie eröffnen Jugendlichen die Möglichkeit, Europa im direkten Kontakt zu erleben, interkulturelle Freundschaften zu knüpfen und ihre Sprachkenntnisse anzuwenden.

Ein besonderer Dank gilt den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 10 bis 12, die durch ihr Engagement und ihre Gastfreundschaft zum Gelingen beitrugen, sowie den beteiligten Eltern, die durch ihre Unterstützung erst die Unterbringung und die persönliche Begegnung ermöglichten.

Die Partnerschaft mit dem Liceo Enrico Fermi di Salò hat sich inzwischen zu einer lebendigen Tradition entwickelt – ein Beispiel dafür, wie europäische Zusammenarbeit im Alltag erfahrbar wird. Darüber hinaus bot der Austausch den italienischen Jugendlichen zahlreiche Gelegenheiten, ihre Deutschkenntnisse zu vertiefen und in authentischen Situationen anzuwenden.

Sibylle Eger-Pfützner


Fachlehrerin für Kunsterziehung, Russisch, DG und MBI
Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit der Schule
Landesbeauftragte des Europäischen Wettbewerbs Thüringen
sibylle.eger-pfuetzner@schule.thueringen.de

Unser Sportfest vom 16. und 17. September 2025

Unser jährlich stattfindendes Leichtathletik-Schulsportfest wurde trotz ungewisser Wettervorhersage am Dienstag (16.09.25) und Mittwoch (17.09.25) erfolgreich durchgeführt. Alle Klassen fanden sich jeweils auf dem Sportplatz im Hammergrund in Ilmenau ein und um einen reibungslosen und zügigen Zeitplan zu gewährleisten, starteten die Sportlehrer/innen den Wettkampftag mit der Eröffnung, Begrüßung und einer Erwärmung für alle Schülerinnen und Schüler. Am Dienstag kämpften die Klassen 6,7 und 9 in den Disziplinen Sprint, Weitsprung und Ballweitwurf oder Kugelstoßen gegeneinander. Am Mittwoch duellierten sich die Klassen 5,8,10 in den gleichen Disziplinen. Das Wetter war nach leichtem morgendlichem Nebel auf unserer Seite und erfrischte den Tag mit Sonne und einem Mix aus Wolken. Die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer halfen den Sportlehrern an den einzelnen Wettkampfstationen und sicherten den Ablauf mit ab. Aus der Klassenstufe 10 und 11 kamen zusätzlich Helferinnen und Helfer dazu, die ebenfalls die Stationen tatkräftig unterstützten. Es wurden für alle faire Wettkampfsituationen geschaffen und alle, die gerade nicht aktiv an Stationen waren, feuerten ihre Mitschüler mit an und sorgten für gute Stimmung. Als kleines Highlight zum Ende des Sportfesttages absolvierten alle Klassenstufen nacheinander mit acht Schüler/innen einer Klasse noch den 400m-Staffel-Lauf. Alle Läufe sorgten hier nochmal für Spannung. Lobenswert zu erwähnen ist die saubere und schnelle Arbeit des Rechenbüros, durch die wir nach allen Wettkämpfen rasch die glücklichen Gewinner in unserer Siegerehrung ausrufen konnten, bei der sie traditionell eine Urkunde und einen kleinen Sachpreis überreicht bekamen.