Sommerzeit – Ferienzeit – Zeit für Erholung und Reisen, Badespaß, Wandern und Freundschaften

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

das Schuljahr 2024/2025 ist geschafft. Es gab einige Herausforderungen, die wir zu bewältigen hatten. Das Haus 1 musste zu Beginn des 2. Halbjahres geräumt werden, wir sind in den Gebäudeteil 3 – Deubelstraße gezogen und die lang ersehnten, längst notwendigen Sanierungsarbeiten haben begonnen. Es ist alles etwas beengter geworden, auch der Schulhof hat eingezäunte Bereiche. Aber die 8b und die Schulhofgarten AG haben mit dem grünen Klassenzimmer und einer mit Pflanzen gestalteten Sitzecke Akzente gesetzt. Im Haus 2 wurden zu unserer Freude einige Biologie – Räume saniert. Frische Farben und neue Möbel prägen das Gesicht dieser Räume.

Belastend waren die Unterrichtskürzungen in einigen Fächern. Erst im 2. Halbjahr gab es sukzessive in Mathematik und Geografie leichte Verbesserungen in der Unterrichtsabsicherung.

Besondere Höhepunkte waren das Weihnachtskonzert, unsere Projekte im Rahmen des Erasmus+ Programms und Exkursionen der verschiedenen Fachbereiche sowie das Skilager mit vielen tollen persönlichen Erfahrungen. Sportliche Erfolge bei Wettbewerben auf Schulamtsebene und Preise im Bereich der Kunst auf Bundesebene erfüllen uns mit Stolz.

Allen, die uns unermüdlich unterstützt, engagiert und konstruktiv begleitet haben, sagen wir DANKE.

Wir verabschieden uns von Herrn Großherr, der in die verdiente Pension geht. Wir sagen auf Wiedersehen und wünschen ihm alles Gute.

Mit Optimismus blicken wir ins neue Schuljahr, denn wir erwarten einige neue Kolleginnen und Kollegen und somit eine bessere Erfüllung der Stundentafel als in diesem Schuljahr. 

Der gesamten Schulgemeinschaft wünschen wir einen sonnigen, erlebnisreichen und erholsamen Sommer.

Wir sehen uns am 11.August 2025 zum Start ins Schuljahr 2025/2026!

Informationen zum Ablauf des 1.Schultages nach den Sommerferien gibt es rechtzeitig auf unserer Homepage bzw. DSB-App.

Herzliche Grüße im Namen der gesamten Schulgemeinschaft

Die Schulleitung

S. Knoll                                 M. Wiesner                          P. Haack

Erasmus Schüleraustausch in Salò am Lyzeum Fermi

Ein interkulturelles Kunstprojekt mit Gastfamilienaufenthalt für Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 11

Im Mai 2025 nahmen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 – unterstützt von Teilnehmenden aus den Klassen 9-10 an einem besonderen Erasmus+-Projekt in Salò am Gardasee teil. Der Schüleraustausch war für die Gruppe des Kunstkurses Klasse 11 eng dem Fach verknüpft. Die andere Gruppe mit SchülerInnen der Klassen 9-11 erlebte durch den Aufenthalt in italienischen Gastfamilien ein intensives landeskundliches Programm gemischt mit italienischer Gastfreundschaft.

Gleich nach der Ankunft stand die Orientierung im neuen Umfeld sowie das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. In einer abendlichen Runde wurden Ziele und Erwartungen für die Woche geklärt – eine wichtige Grundlage für das gemeinsame Arbeiten und Lernen. Der Empfang an der Schule wurde von einer Klangmeditation umrahmt. Die Gastschüler wurden von den Familien empfangen.

Am nächsten Tag besuchten die Gruppen das Lyzeum „Enrico Fermi“ in Salò, wo die deutschen Jugendlichen auf italienische Schülerinnen und -schüler trafen. In interkulturellen Gesprächen sowie durch Aktionen im Schulumfeld konnten die Teilnehmenden erste Eindrücke sammeln und sich austauschen. Am Nachmittag stand für die Schülergruppe mit Gastfamilien eine Stadt Rallye.

Eine gemeinsame Exkursion nach Gardone Riviera zum „Vittoriale degli Italiani“ und dem Botanischen Garten Heller ermöglichte es den Jugendlichen, sich mit der ästhetischen Verbindung von Geschichte, Kunst, Architektur und Natur auseinanderzusetzen. In Form von Skizzen, Fotografien und Notizen wurde das Gesehene dokumentiert und künstlerisch verarbeitet durch SchülerInnen des Erasmus Kunst Projektes.

In der Altstadt von Salò vertieften die Schülerinnen und Schüler der Erasmus Kunst Gruppe ihre Zeichenfähigkeiten im Bereich Urban Sketching. Architektonische Formen und Details wurden beobachtet und festgehalten. Die Arbeiten wurden in der Gruppe präsentiert und reflektiert – auch dies ein wertvoller Bestandteil des Lernprozesses.

An einem weiteren Tag widmeten sich die Teilnehmenden der Landschaftsmalerei und der Aquarelltechnik. Die Umgebung von Salò diente als Motiv für stimmungsvolle Landschaftsskizzen. Der Besuch des städtischen Museums sowie einer Klimt-Ausstellung ermöglichte die direkte Verknüpfung von kunsthistorischer Theorie mit der eigenen Praxis.

Ein kulturelles Highlight war die Tagesfahrt nach Verona, bei der Kunst und Architektur in der Stadt aktiv erkundet wurden. Die Schülerinnen und Schüler skizzierten bedeutende Bauten wie die Arena di Verona und vertieften dabei ihr Wissen zu Perspektive und Detailzeichnung im urbanen Raum. Die künstlerischen Ergebnisse und dokumentarischen Materialien sollen im Anschluss an das Projekt in Ausstellungen oder Portfolios aufgearbeitet und präsentiert werden.

Neben dem künstlerisch geprägten Tagesprogramm prägte auch das Leben in den Gastfamilien das Erasmus-Erlebnis. Die Jugendlichen der Gastfamiliengruppe nahmen an vielen gemeinsamen Aktivitäten teil – vom Kochen über Ausflüge bis hin zu Freizeitaktionen, die wertvolle persönliche Begegnungen ermöglichten. In der Schule wurden zusätzlich sportliche Angebote, Gruppenaktionen und ein gemeinsames Projekt zur japanischen Kunst durchgeführt.

Die Begegnung wird im Herbst fortgesetzt: Im September erwarten wir die italienischen Schülerinnen und Schüler zum Gegenbesuch in Ilmenau. Geplant sind gemeinsame Wanderungen in und um Ilmenau sowie Exkursionen nach Weimar, Erfurt oder Eisenach – Orte, die deutsche Kultur, Geschichte und Kunst auf besondere Weise erlebbar machen werden. Großer Dank gilt dem Erasmusteam der Schule sowie allen betreuenden Lehrkräften von deutscher und italienischer Seite, die maßgeblich zum Gelingen des Projekts und einem unvergesslichen Aufenthalt beteiligt waren.

Sibylle Eger-Pfützner, Stammkursleiterin Klasse 11b

Geschichtsunterricht einmal ganz anders

Schülerinnen der Klassen 9 des Lindenberg-Gymnasiums berichten über eine besondere Reise. Sie waren auf den Spuren des 1.Weltkrieges in Frankreich unterwegs.

Vom 18. – 23.05.2025 fuhren die Klassen 9b und 9c des Lindenberg Gymnasiums in Ilmenau nach Frankreich, in die Städte Amiens und Verdun. Diese Fahrt drehte sich rund um den Ersten Weltkrieg und ist eine schöne, aufregende und unvergessliche Erinnerung, mit vielen einzigartigen Momenten.

Die Fahrt startete 6:30 Uhr und dauerte ungefähr 11 Stunden. Zuerst ging es in die unfassbar schöne und historische Stadt Amiens. Dort besuchten wir unsere Partnerschule und erkundeten mit zwei französischen Klassen die Stadt, viele Sehenswürdigkeiten, die Geschichte und die Schule, das Lycée Louis Thuillier. In der Stadt sahen wir nicht nur viele Denkmäler und die große Kathedrale, sondern auch die ersten Spuren des Ersten Weltkrieges. Durch den Besuch eines sehr großflächigen Soldatenfriedhofs erlebten wir bereits einen Hauch der Dramatik und Reichweite des 1. Weltkrieges in dieser Region. Eine Stadtrallye zeigte uns Bilder der zerstörten Partnerstadt Amiens.

Etwas erholsamer und wunderschön war unser Nachmittag an der Küste und in der kleinen Stadt Le Treport in der Normandie. Die schöne Landschaft und das Baden im Meer brachten uns auf andere Gedanken.

Nach drei Tagen in Amiens fuhren wir  weiter nach Verdun. Auf dem Weg dorthin besuchten wir noch den bekanntesten Minenkrater des 1.Weltkrieges in Lochnagar und das Große Museum zum 1.Weltkrieg in Peronne. In Verdun selbst besichtigten wir gemeinsam mit einer sehr freundlichen Stadtführerin wichtige und beeindruckende Stätten des Krieges. In der unterirdischen Zitadelle konnten wir das Leben und den Tod von Soldaten förmlich miterleben und spüren. Die Befestigungsanlage Fort Douaumont sowie das Beinhaus von Douaumont beeindruckten uns alle sehr. Von über 130 000 Gefallenen, die nicht identifiziert werden konnten ruhen im Beinhaus die Gebeine. Davor befindet sich ein riesiger Friedhof mit über 16 000 Gräbern. Für viele von uns ist das alles sehr schwer vorstellbar.

Bevor wir unsere Heimreise antraten, machten wir noch einen Abstecher nach Straßburg in das Europäische Parlament mit dem zweitgrößten Plenarsaal der Welt sowie in die tolle Altstadt.

 Alle Beteiligten machten auf dieser Reise sehr lehrreiche Erfahrungen, da uns der Krieg mal nicht aus einem Geschichtsbuch mitgeteilt wurde. Wir sahen die Gräber von den gefallenen Soldaten auf den Friedhöfen mit eigenen Augen und hörten nicht nur große, ungreifbare Zahlen im Unterricht. Einigen von unseren Schülern gingen die Berichte sehr nah. Nun können wir uns besser vorstellen, was solche Konflikte für große Ausmaße und Folgen haben. Uns hat die einzigartige Projektfahrt sehr gefallen und wir sind sehr froh und dankbar, daran teilgenommen zu haben.

Wir hoffen, dass viele weitere Projekte in so einer Form durchgeführt werden können, da es ein Thema ist, dass jeden betrifft und wir somit viel mehr lernen und begreifen konnten. Ein Projekt, welches uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Vielleicht sogar ein Leben lang!

Europäisches Parlament Straßburg

Text und Bilder: Lotta Bettina Jünemann, Lysianne Mlinarsky

Herzlichen Glückwunsch

Der Thüringer Minister für Inneres Kommunales und Landesentwicklung Georg Maier zeichnet mit der Landes-beauftragten des Europäischen Wettbewerbes Frau Christina Neumann die Preisträger und Preisträgerinnen auf der Politik- und Europameile des Thüringentages 2025 in Gotha aus.
Foto: Frau Peppler

Wir gratulieren ganz herzlich für Landespreise und Bundesurkunden: Tamara Fischer Klasse 8d, Johanna May und Leon Rauche Klasse 11b.

Wir beglückwünschen Finnja Peppler Klasse 12 für je einen Landes- und Bundespreis für zwei Bilder, für die Auszeichnung „Beste Arbeit“ von der Landesjury Thüringen sowie für die beste Einreichung deutschlandweit und den Pokal des 72. Europäischen Wettbewerbs von der Bundesjury des Europäischen Wettbewerbs.

Unsere PreisträgerInnen wurden in Gotha zum Thüringentag bzw. im Festsaal des Rathauses Erfurt ausgezeichnet.

Sibylle Eger-Pfützner