sieben Wochen Schule liegen hinter uns. Ein besonderer Höhepunkt war unser 30jähriges Schuljubiläum. Mit einem zentralen Wandertag und der Ausstellung im Schulgebäude haben wir diesen besonderen Tag gewürdigt. Die 5. Klassen konnten traditionell in der ersten Schulwoche ihre Ankommens-Tage gestalten. Der Schulalltag erfordert weiterhin von uns das Einhalten der notwendigen, pandemiebedingten Hygieneregeln. Seitdem wir in Phase GELB sind, gibt es 2x in der Woche ein verbindliches Testangebot.
Klassenfahrten und Projektfahrten konnten stattfinden. Einige waren allerdings von Einschränkungen durch Allgemeinverfügungen betroffen.
Alle hatten wir einige Herausforderungen zu meistern. Wir danken Ihnen und Euch sehr für die Unterstützung, Aktivitäten und den Zusammenhalt unserer Schulgemeinschaft.
Jetzt brauchen wir alle eine Pause, um neue Kräfte für die Zeit nach den Herbstferien zu tanken.
Im Namen des Kollegiums wünschen wir allen erholsame und erlebnisreiche Ferien.
Eine Wanderausstellung für Thüringer Schulen mit Comics von Martina Schradi zum Thema „Vielfalt von geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen“.
Alle SchülerInnen hatten die Möglichkeit vom 05.10. – 22.10.2021 die Ausstellung zu besuchen. Bereitgestellt wurde das Material von der Landeskoordination Thüringen
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Stiftung Europäische Jugendbildungs- & Jugendbegegnungsstätte Weimar. Während der gesamten Zeit stand den Schülern und Lehrern das Material „Regenbogen Koffer“ vom Gesundheitsamt Ilmkreis zur Verfügung. Für Fragen konnte auch jederzeit die Schulsozialarbeiterin aufgesucht werden.
Am Freitag, dem 15.10.2021 konnten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen den Anti Drogen Zug am Ilmenauer Hauptbahnhof besuchen.
Die sechs Waggons des Zuges stellen die extreme, jedoch reale Suchtkarriere des Pärchens Marcel und Petra dar. Begonnen haben sie mit legalen Drogen, wie Zigaretten und Alkohol und landeten letztendlich bei Crystal Meth.
Die Schülerinnen und Schüler erlebten in dieser multimedialen Ausstellung Inhalte der Suchtprävention interaktiv. Original nachgebildete Schauplätz wie eine Bar, ein Autounfall bis hin zur „Kifferbude“ des Pärchens vereinfachten es, die erzählte Geschichte nachzuempfinden. Den Schülern wurde einprägsam vor Augen geführt, welche Folgen ein Drogenkonsum mit sich bringen kann. Denn während Petra nach einem langen Kampf den Ausstieg in ein normales Leben geschafft hat, starb Marcel.
Der Zug soll nicht nur als Abschreckung dienen, denn Petras Freundin, welche in jeder Situation standhaft blieb und alles Angebotene stets ablehnte, kann als Vorbild gesehen werden.
In den danach folgenden Stunden wurde in den einzelnen Klassen der Besuch beim Revolution Train mit der Schulsozialarbeiterin besprochen und ausgewertet.
Ronya Winkler, 8b
Statements der Teilnehmenden:
„Der Zug war interessant und schön gestaltet und wir denken, dass es manchen Leuten helfen kann, von den Drogen wegzukommen oder nicht damit anzufangen.“
„Wir fanden es sehr interessant und unterhaltsam. War gut dargestellt und es war besser als wir dachten.“
„Wir würden den Zug weiterempfehlen, da wir gemerkt haben, wie gefährlich es ist, Drogen zu konsumieren.“
„Für Schüler der 9-10 Klassen wäre es passender gewesen. Der Zug war sehr Lehrreich, aber wirklich Krass dargestellt. Es ist gut zu wissen, wie es sich entwickeln kann, wenn man den falschen Weg wählt.“
„Wir fanden den Zug sehr lehrreich und spannend und würden ihn weiterempfehlen.“
„Wir glauben, dass man nicht so schnell in Versuchung gerät Drogen zu nehmen, wenn man in dem Zug war.“
„Der Revolution Train hat mir gefallen, weil die Geschichte sehr interessant war.“
„Ich fand den Anti Drogen Zug sehr lehrreich und bin dankbar, dass mir so eine Chance gegeben wurde, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen.“
„Der Revolution Train war eine sehr schöne Erfahrung die einem die Realität zeigt, was Drogen und Sucht anrichten können.“
„Der Anti Drogen Zug hat mich selbst sehr zum Nachdenken angeregt und auch in meinen weiteren Leben werden die Erfahrungen die ich in diesen Zug gesammelt habe sehr beschäftigen. Ich bin der Überzeugung, dass dieses Projekt im Kampf gegen Drogen sehr helfen wird.“
„Es war ziemlich spannend die Geschichte von Marcel und Petra anzuhören und das die Waggons so eingerichtet waren, als wäre man gerade selber dabei gewesen.“
Schüler der Klassen 5 sind vom 18.-20.10-21 auf Klassenfahrt. Mit ihren Lehrer Frau Jähnert, Herrn Möbes, Frau El-Hassan, Frau Schechinger, Herrn Rammner und Frau Eger-Pfützner besuchten sie die Barbarossa-Höhle und erkundeten Fossilien im nahegelegenen Steinbruch. Bei sonnigem Herbstwetter nutze man den Kletterpark im Freizeitpark Possen. Ein Tierpark-Wanderung sowie das Waldmobil brachte allen Wissenswertes zur Pflanzen- und Tierwelt. Mit Indoor-Halle, Riesenrutschen und Disco-Abend geht eine kurze und spannende Bildungsreise zu Ende.
wir freuen uns wirklich sehr darüber, dass wir im kommenden Jahr wieder ein Ski und – Snowboardlager anbieten können.
Gemeinsam mit SchülerInnen und Lehrkräften des Arnstädter Gymnasiums „Melissantes“ werden wir traditionell das tschechische Janov nad Nisou ansteuern. Ein überschaubares Skigebiet im Mittelgebirge bietet gute Möglichkeiten, die Wintersportarten kennenzulernen oder bereits vorhandene Fähigkeiten auszubauen. Neulinge sind ebenso willkommen wie Fortgeschrittene.
Die rustikale Herberge mit ihren Mehrbettzimmern und ihrer deftig-leckeren Küche erwartet uns schon.
Voraussichtliches Datum: 30.01.2022 – 04.02.2022
Maximale Anzahl: ca. 15 SchülerInnen (Gymnasium „Am Lindenberg“)
Altersstufe: Klassen 8 bis 11
Kosten (inklusive Leihmaterial und Skipass): ca. 300 Euro
Leistungskurs Kunsterziehung Klasse 12 des Gymnasiums „Am Lindenberg“ Ilmenau zur Ausstellung von Friedensreich Hundertwasser in Apolda
Endlich wieder eine Ausstellung zu besuchen, war am 23.09.2021 für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums „Am Lindenberg“ unter Leitung ihrer Kunsterzieherin Gudrun Macholdt ein besonderes Unternehmen nach der langen Zeit der geschlossenen Museen.
Die Exkursion führte uns zunächst nach Apolda zur Ausstellung
„Hundertwasser, Schönheit ist ein Allheilmittel“
um Grafiken, Fotos Hundertwassers Architektur, Filme und Architekturmodelle des Ausnahmekünstlers während einer äußerst interessanten Führung kennenzulernen.
Originalgrafik, Siebdrucke, Lithografien, Radierungen, japanische Farbholzschnitte und Mischtechniken verzauberten uns mit fantastischen Farben und den unnachahmlichen, märchenhaften Farbeffekten, die die Bilder je nach Lichteinfall in Regenbogenfarben schimmern ließen.
Hundertwassers Ziel war es, der Natur wieder zu ihrem Recht zu verhelfen, durch Baumpflanz- und Begrünungsaktionen, die Wiederherstellung natürlicher Kreisläufe, den Schutz des Wassers und den Kampf für eine abfallfreie Gesellschaft.
Diese schon 1976 formulierte Erkenntnis, dass wir im Paradies leben, es nur kaputt machen, hat uns sehr betroffen gemacht, deshalb haben wir das Zitat für uns gewählt.
Für den zweiten Teil der Exkursion war vorgesehen, dass wir in Jena Architektur studieren. Fotos und Skizzen entstanden, aber auch etwas Freizeit konnten wir bei herrlichem Wetter in der Studentenstadt verbringen.
Insgesamt war es eine gelungene Exkursion, die unseren Blickwinkel auf natur- und menschenbezogene Architektur erweitert hat.
Gudrun Macholdt
sowie der Kunst-Leistungskurs Klasse 12 des Staatlichen Gymnasiums „Am Lindenberg“ Ilmenau