Physik

Im Unterrichtsfach Physik machen sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 12 mit den Erscheinungen und Vorgängen in der unbelebten Natur vertraut, erleben, wie physikalische Erkenntnisse in der Technik angewendet werden und machen sich Gedanken über die Rolle des Menschen bei der Nutzung naturwissenschaftlicher Errungenschaften.

Dabei erwerben die Schüler grundlegendes Wissen aus den Gebieten Optik, Mechanik, Elektrizitätslehre, Thermodynamik und Atomphysik.

Die folgenden Lehrerinnen und Lehrer unterrichten zurzeit  im Gymnasium „Am Lindenberg“:

Herr Haack     (Ph / Astr / Soz)

Herr Burkhard (Ph / Geo)

Herr Dr. Illing (Ma / Ph)

Frau Jahn (Ma / Ph / Astr)

Aufbauend auf dem MNT-Kurs in Klasse 5 und 6 werden die Schüler lernen, Wechselbeziehungen zwischen Mensch, Natur und Technik aus physikalischer Sicht zu analysieren und für ihre praktische Lebensorientierung zu nutzen.

Das Fach Physik leistet dabei im Zusammenspiel mit den anderen Naturwissenschaften seinen Beitrag zum Verständnis komplexer Naturerscheinungen, indem es die physikalischen Aspekte dieser Erscheinungen aufgreift und mit physikalischen Methoden untersucht. Im Physikunterricht erarbeiten sich die Schüler/innen grundlegendes physikalisches Wissen, um ihre natürliche und technische Umwelt bewusst zu erfassen und in unserer modernen Welt verantwortungsbewusst zu handeln. Gemeinsames Experimentieren und Problemlösen fördern sowohl Kommunikations- und Teamfähigkeit als auch Kreativität und Fantasie. Bei der Auseinandersetzung mit physikalischen Inhalten entwickeln die Schüler/innen mit Zielstrebigkeit, Gewissenhaftigkeit, logischem Denken und kritischem Werten Voraussetzungen, die für die Studier- und Ausbildungsfähigkeit von Bedeutung sind.

In den Klassenstufen 7, 8 und 9 wird das Unterrichtsfach Physik wöchentlich zweistündig,  in Klassenstufe 10 einstündig unterrichtet.

Zur Kompetenzentwicklung wurde im Jahr 2013 ein neues Fach, der naturwissenschaftliche und technische Unterricht, in Klassenstufen 9 und 10 eingeführt. Dieses wird in Klassenstufe 9 wöchentlich dreistündig im Fach Physik und in Klassenstufe 10 halbjährig jeweils dreistündig im Fach Biologie und Chemie unterrichtet.

Deutsch

Die Fachschaft:

Herr Bergner (Fachschaftsleiter)

Frau El-Hassan

Frau Kuß

Frau Müller

Frau Schechinger

Frau Schwaiger

Frau Walther

Frau Werner

Frau Wiesner

Regelmäßige Tätigkeiten im und neben dem Unterricht:

  • Vorlesewettbewerb in der Klassenstufe 6 (Klassen- und Schulausscheid)
  • Schulkinowoche
  • Theaterbesuche
  • Projekttage „Alles rund ums Buch“ in Klassenstufe 6
  • Zeitungsprojekt „Klasse“ mit Freies Wort im Fach Medienkunde in Klassenstufe 8
  • Märchenpräsentationen zum „Tag der offenen Tür“

Hörsaal statt Klassenzimmer

Im Rahmen der Seminarfachtage der 11. Klasse des Gymnasiums „Am Lindenberg“ weilten die 116 Schülerinnen und Schüler dieses Jahrgangs an zwei Tagen an der UNI in Ilmenau. Das Seminarfach hat den Anspruch, sich gezielter auf das Studieren vorzubereiten. Wo kann man das besser als an der UNI und die liegt ja quasi vor der Tür. Herr Kreuzberger von der UNI und Frau Wiesner vom Gymnasium hatten für diese Tage ein qualitativ anspruchsvolles und intensives Programm gestaltet. Themen wie das Formulieren einer Forschungsfrage, wissenschaftliches Schreiben und das effiziente Nutzen von Textverarbeitungsprogrammen standen auf dem Vorlesungsplan.

Da gab es eine Vielzahl von neuem Wissen, was das Schreiben der Arbeit dann doch enorm erleichtern kann. Auch das wissenschaftliche Recherchieren in der Vorlesung von Herrn Dr. Upmeier von der UNI Bibliothek offenbarte viele Möglichkeiten gezielt und effektiv an richtig gute wissenschaftliche Fachliteratur zu kommen. Der Lernort Uni als externen Lernort wurde von allen als sehr gewinnbringend angenommen. Der Motivation für die Seminarfacharbeit hat das sehr gut getan, so die Meinung der Schülerinnen und Schüler. Es hat aber auch gezeigt, wie viel intensive Arbeit noch vor den Seminarfachgruppen liegt. Der Start ist vollzogen und nun gilt es, die Angebote, die die UNI gemacht hat, auch zu nutzen. An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank Herrn Kreuzberger für seine Vorlesung und insbesondere für die Organisation an UNI. Auch danken wir Herrn Dr.Upmeier für seine mit großer Freude und Leichtigkeit gehaltene Vorlesung und das Angebot der UNI Bibo helfend bei der Literaturrecherche zu wirken.

Seminarfachteam des Gymnasiums „Am Lindenberg“ Ilmenau

Seminarfacharbeit

Im Seminarfach sollen die Schüler/innen vertiefend zu selbstständigem Lernen und wissenschaftlichem Arbeiten geführt werden. Problembezogenes Denken soll initiiert und geschult sowie Sozialformen des Lernens trainiert werden. Dies verlangt sowohl Selbstständigkeit als auch Kommunikations- und Teamfähigkeit. Der Unterricht im Seminarfach fördert die Lernkompetenz der Schüler/innen. Lernmethoden und Lerntechniken werden genutzt, um im Lernprozess Informationen zu verstehen, zu ordnen und zu strukturieren, zu verarbeiten, kritisch zu reflektieren und zu präsentieren sowie im Diskurs zu erörtern.

Im Seminarfach sollen die Schüler/innen sowohl individuelle Lernstrategien entwickeln als auch wissenschaftspropädeutisches Arbeiten lernen. Prozessorientierte Fähigkeiten bei der eigenverantwortlichen Gestaltung der Seminarfacharbeit sollen ebenso gefördert werden wie die Reflexion von Kommunikations- und Interaktionsvermögen. Die Schüler/innen bestimmen selbstständig Themen, Inhalte, Lernwege und Präsentationsformen. Auch die Zeitschiene bietet Freiräume der Selbstbestimmung. In der Regel schreiben bis zu vier Schüler/innen gemeinsam eine Seminarfacharbeit, wobei immer die individuelle Leistung des einzelnen Schülers/in bewertet wird.

Die Seminarfachleistung umfasst drei Schwerpunkte:

1.       Prozess der Erstellung der Arbeit (20 %)

2.       Seminarfacharbeit/transparenter Anteil des einzelnen Schülers/in (30 %)

3.       Kolloquium/Präsentation und Diskussion der Ergebnisse der Arbeit (50 %)

Unser Anspruch ist es, unsere Schüler/innen beim Schreiben der Seminarfacharbeit  zu begleiten, zu unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, aber auch ein hohes Maß an selbstständiger Arbeit zu fordern.