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Bericht „Street Art“

Line Gastinger, Luca Baumgärtner, Meike Huck

18. Dezember 2018

Kunst, die bewegen will

Die Projektgruppe von Frau Eger-Pfützner widmete sich Montagmorgen, den 17. Dezember, ihrem Thema Street Art. Die Schüler, welche kleine Gruppen aus den Klassen 8 bis 11 bildeten, wählten sich selbst eine eigene Botschaft für ihre Kunst, die sie ansprach und bewegte. Zwei Schüler der 9. Klasse des „Gymnasium Am Lindenberg“ suchten sich beispielsweise das Thema Tierquälerei aus, gegen die sie ein Zeichen mit dem selbstgestalteten Bild setzen wollten, das sie auf eine Folie zeichneten. In der Abbildung waren die verschiedensten Tiere (Elefanten, Giraffen, Vögel…) zu erkennen. Sie alle traten aus einem riesigen Auge hervor und bewegten sich in Richtung des Betrachters. Das Auge war dabei ein Symbol für das Schützen, Beobachten und Bewundern aller Tierarten. Andere Teenager waren dabei große Pappscheiben mit weißer Farbe zu bestreichen. Durch einen Polylux wurde das auf die Folie gebrachte Bild anschließend auf diese weiße Wand übertragen und nachgezeichnet. Fertig sind die Nachwuchskünstler mit ihrem Werk aber noch lange nicht. Im weiteren Verlauf werden die Bilder noch farblich gestaltet durch Anmalen und Sprayen. Den Schülern selbst gefiel am besten die Freiheit und Selbstständigkeit, die ihnen das Projekt ermöglichte. Sie haben die Möglichkeit ihre Werke bei einem Europawettbewerb einzuschicken. Die Jugendlichen waren dabei Meinungen in Bilder zu fassen, zu bewegen durch bloße Erschaffung von Gedanken. Die Kunstlehrerin und Leiterin des Projektes sagte dazu: „Es ist eine große Chance für junge Künstler. Ein Wettbewerb wie dieser ist eine Möglichkeit, die es seit vielen Jahren an unserer Schule nicht gab.“