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Ausarbeitung von Texten - immer nur langweilig?

-ein Artikel von Jonas Fuchs und Manuel Stüber-

 

In der Gruppe „Ausarbeitung epischer Texte“ arbeiten Schülerinnen und Schüler ruhig und konzentriert unter der Leitung von Frau Pröscholdt und Frau Werner daran, Sagen, Mythen und Märchen schriftlich und praktisch darzustellen. Einer von ihnen erklärt uns, wie er auf einer Karte von Großbritannien den Weg Tristans aus der Sage „Tristan und die Söldner“ mit Wolle nachbildet. Kleine Ausschnitte aus dem Text sollen einzelne Stationen kurz beschreiben und die Geschichte dem Betrachter näher bringen.

Andere Gruppen befassen sich in der Zwischenzeit damit, das Ende des Mythos „Wie Thor zu seinem Hammer kam“ sowie von anderen Texten umzuschreiben und sogar ganz eigene Heldensagen zu verfassen.

Im Nebenraum wird fleißig daran gearbeitet, auf Grundlage von verschiedenen Märchen ein Brettspiel zu basteln. Ein Märchen-Memory ist bereits fertiggestellt, jetzt brüten die vier Mädchen über den Regeln und gestalten das Spielfeld. Auch künstlerische Darstellungen kommen in dem Projekt nicht zu kurz. Zwei andere Teilnehmerinnen sind in der Zwischenzeit damit beschäftigt, eine Szene aus der Sage „Zankapfel“ mit Wasserfarben auf ein großes Blatt Papier zu bringen. Unter den Begriffen „Ausarbeitung epischer Texte“ ist, wie man sehen kann, nicht nur reines Schreiben gemeint. Selbst für Schülerinnen und Schüler, welche sich nicht jede freie Minute mit Texten beschäftigen, ist das Projekt ansprechend gestaltet worden.