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Languagefarm

The first time for everything

 

“There is the first time for everything”  war ein Tagesmotto auf der Languagefarm, das natürlich auch für 30 Teilnehmer der 9. Klassen des Gymnasiums “Am Lindenberg”  gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Eger-Pfützner und Frau Keil, auf der Languagefarm in Freienorla/ Pritschroda in Thüringen Gültigkeit hatte. Schüleraustausch und Besuche in verschiedenen Ländern Europas zur Förderung von  Sprache und Kontakten gehören zum ständigen Bildungsangebot der Europaschule. Nun wird  das Lernangebot um ein weiteres Projekt bereichert, das sich dem fächerübergreifenden Lernen mit Schwerpunkt Englisch, Musik, Sport und Kunst zuwendet. Das Schaffen eines fremdsprachigen Milieus in ländlicher Umgebung, in der Natur, machen sich die Sprachcamps zum Nutzen. Erstmals durften die Gymnasiasten an der hohen Qualität des Konzeptes teilhaben und eine Woche  erlebnisorientiertes Englisch mit muttersprachlichen Betreuern aus Australien, Alaska, GB und Tansania bei Rugby, Baseball, Songwriting, Trommeln, „Macramazing“, Cooking und Skulpturenbau aus Naturmaterial verbringen . In Theaterprojekten erlernten sie mit Spiel und Spaß neue Wörter. Aber auch Kochen und Abwaschen gehörte zu den täglichen Anforderungen in englischer Sprache, den „Duties“, die wohl eher erlebnisorientiert waren, wenn man beim Pferdefüttern dem Voltigieren beiwohnen durfte. Alle hatten nicht nur mächtig viel Spaß, sondern auch eine unvergessliche Zeit bei Lagerfeuer, Wanderung, Flaggenspiel im Wald und Morning Circle. Alles bleibt länger in Erinnerung als Faktenpauken, wen man lernt, wie man in Australien mit Spinnen umgeht oder was Krokodile mögen oder nicht mögen und wie man einem Bären in Alaska begegnet oder man Schlangen bekämpft oder Elefanten und Nashörner retten kann. Kulturelles Lernen und Toleranz sind das, was unsere Schüler aus dieser Woche mitnehmen. Das ist mehr für das Leben und die Erinnerung an die Schulzeit als jede Unterrichtsstunde je vermag. Dank an eine starke und weltoffene Schülergruppe, die sich für dieses Pilotprojekt an unserer Schule freiwillig öffnete, getreu dem oben genannten Motto „ There ist he first time for everything“.

Sibylle Eger-Pfützner

Foto: privat

 

Schüler vom „ Gymnasium Am Lindenberg“auf Sprachreise

Schüler unserer 9. Klassen fuhren für eine Woche auf die Language – Farm. Anfangs waren wir sehr skeptisch – Englandfeeling ganz in der Nähe bei Freienorla, zu erleben.

Doch wir wurden positiv überrascht, denn uns erwarteten 7 Englisch sprechende junge Betreuer, welche freundlich, offen und liebevoll auf uns zukamen. Daher hatten wir es genossen, uns mit ihnen nur in ihrer Muttersprache zu unterhalten, Theater zu spielen, eigene Songs zu dichten, am abendlichen Lagerfeuern zu singen und viele weitere Aktivitäten auch in ganz kleinen Sprachgruppen durchzuführen.

Unsere Betreuer aus Australien, Großbritannien, Alaska und Tansania stellten uns in Präsentationen ihre Kultur vor, angereichert mit ganz persönlichen Erlebnissen ihres Alltags. Dazu gehörte es auch, landestypische Mahlzeiten gemeinsam zu kochen und anschließend auf lustige Weise – natürlich in Englisch zu präsentieren. Das Spiel „Capture the Flag“ war ein besonderer Höhepunkt für uns. Nach einigen Stunden, in denen wir uns durch ein größeres Waldstück verfolgten, stand uns die Erschöpfung förmlich ins Gesicht geschrieben, aber unsere Teamarbeit wurde hierbei extrem gestärkt. Beim anschließenden Picknick in der Natur schöpften wir schnell wieder Kraft. Auch der Night- Walk war etwas Besonderes ,denn wir wurden auf eine Mutprobe gestellt. Ganz allein liefen wir ein kleines Stück durch den dunklen Wald, umgeben von den Geräuschen des Waldes, den Sternen und Glühwürmchen. Natürlich waren unsere Betreuer nicht weit weg von uns!

Wir verließen dieses Abenteuer auf der Farm mit vielen neuen Eindrücken. Besonders wurden unsere Englischkenntnisse gefestigt und durch das tägliche Sprechen der Sprache sehr gut trainiert. Obwohl sich die voll durchgeplanten Tage wie eine Ewigkeit anfühlten, verging die Zeit leider viel zu schnell.

 

Wir hoffen, es werden noch viele unserer Schüler dies erleben können.

 

Schüler der Klassen 9 „Gymnasium Am Lindenberg“