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Netzwerktreffen Thüringer Europaschulen in Erfurt

Können wir uns diese Projekte zurzeit überhaupt noch leisten?

Das war die häufigste Frage, die sich die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer beim Netzwerktreffen vom 16.-18.11.2017 gestellt haben! Unterrichtsausfall, kaum Ressourcen, zu wenig motivierte Kollegen…viel Arbeit!

Da tut es schon gut, wenn lobende, wertschätzende und anerkennende Worte fallen für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. Und das von keinem Geringeren als dem Ministerpräsidenten Thüringens, Bodo Ramelow. Gerade jetzt, wo Europa wackelt! Gerade jetzt, wo die Jugendlichen sich nach Freiheit und anderen Bildungschancen umschauen. Gerade jetzt, wo ein Generationenwechsel an den Schulen stattfindet!

Viele Möglichkeiten wurden aufgezeigt, von Projekten der Kriegsgräberfürsorge über Erasmus+ bis zum Polenmobil. Vieles ist möglich, wenn man es will.

Am Ende der 3tägigen Fortbildung gab es eine einstimmige Antwort: wir müssen uns diese Projekte leisten können. Denn sie machen es für viele Schüler möglich, Europa und seine Menschen zu erleben, zu reisen, mit anderen Jugendlichen Zeit zu verbringen, zu reden und zu erfahren, dass es neben dem Klassenraum noch andere Bildungsorte gibt, die vor allem auch das Herz berühren.

Seit Jahren hat unser Gymnasium vielfältige Kontakte zu Partnerschulen in Europa. Hunderte Schülerinnen und Schüler konnten wertvolle Erfahrungen sammeln und lernen. Als eine der ersten Europa-Schulen Thüringens wollen wir zukünftig daran festhalten. Es werden sich weiterhin Lehrerinnen und Lehrer dafür einsetzen, dass auch in den kommenden Schuljahren unseren Mädchen und Jungen solche Angebote gemacht werden, wenn sie es wollen.

Wir wollen es und werden Wege und Möglichkeiten finden. Viel Arbeit, aber die lohnt sich!

Dafür an dieser Stelle auch ein Danke an das Europa-Team des Gymnasiums!

Conni Sperling und Silvia Schneider

Gesprächsrunden mit dem Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow und dem Thüringer Europaabgeordneten Jakob von Weizsäcker